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Westsachsen beim Moto-Trophy-Auftakt erfolgreich

MOTORSPORT Klassik-Rennserie startete in Hockenheim in Saison 2021

Hockenheim. Auch die Klassik-Rennserie Moto Trophy konnte auf Grund der Corona-Bestimmungen erst verspätet in ihre Saison 2021 gehen. An diesem Wochenende war es nun endlich soweit. Auf diese Möglichkeit hatten auch etliche Ex- und Hobby-Rennfahrer aus Westsachsen gewartet. In Hohenstein-Ernstthals Partnerstadt Hockenheim kamen diese nun auf ihre Kosten.

Dreifacher Fahrspaß

Gleich den dreifachen Fahrspaß gönnte sich dabei der Reinsdorfer Chris Meyer, indem er in der Klasse Zweitakt Klassik GP125 S1 mit seiner mit Morbidelli 125 des Baujahres 1976

und in der Klasse Zweitakt Grand Prix GP125 S3 mit einer 1998 auf die Räder gestellten Honda RS 125 antrat. Zudem ging er mit einer 250er-Honda, ebenfalls von 1998, in der Klasse GP 250 Open an den Start. Am Samstag wurde er als 14. des Gesamtfeldes in der 125er-Klasse nach S1-Reglement Dritter. Schnellster 125er-S1-Fahrer war dabei der Thalheimer Bernd Meyer mit seiner Condor GP 125, ebenfalls von 1976.

Als Neunter des Gesamtfeldes wurde der Mittweidaer Moritz Nestler mit einer Yamaha TR 3 des Baujahres 1972 Sechster der Klasse GP350.

Henry Kettner aus dem Auerbacher Ortsteil Rebesgrün wurde mit seiner Honda RS 125 von 1990 in der Klasse GP125 S2 Sechster. Mit dem gleichen und auch gleich alten Motorrad kam Frank Kunzmann aus Lauter-Bernsbach nicht ins Ziel.

Am Sonntag war Frank Kunzmann in diesem Rennen dann der schnellste Sachse. Sein insgesamt starker fünfter Platz war gleichbedeutend mit Rang zwei in der GP125 S2. Henry Kettner wurde in dieser Klasse diesmal Siebenter. In der Klasse GP125 S1 wurde Bernd Meyer Zweiter und Chris Meyer Vierter.

Zwei Ex-DDR-Meister in der Zweitakt-Grand-Prix-Klasse

In der Klasse Zweitakt Grand Prix mischten die beiden Ex-DDR-Meister Stefan Tennstädt aus Rodewisch und der damals noch Auerbacher und heutige Regensburger Thomas Wittig mit. Natürlich traten sie mit ihren Bakker-Rotax 250 Baujahr 1984 bzw. Yamaha TZ250W von 1989 in der Kategorie GP250 S3 an. Dabei belegte "Witt" am Samstag den siebenten und tags darauf den sechsten Platz. Stefan Tennstädt schied in beiden Renntag aus.

Auch Moritz Nestler war nach Maschinentausch mit seinem Vater Gerald mit einer Honda RS 250 R von 1989 in der 250er-S3 am Start. Am Samstag sah er auf Grund von Kupplungsproblemen aber ebenfalls keine Zielflagge und trat danach die vorzeitige Heimreise an.

Vielfahrer Chris Meyer wurde im ersten Lauf in der GP250 Open Vierter und im zweiten auf der Strecke insgesamt Dritter bzw. Klassenzweiter.

In der GP Open ging wieder Ulrich Dietz aus Thalheim mit seiner Yamaha TZ 360 Baujahr 1993 an den Start. In dieser wurde auch er am Samstag Vierter, kam aber am Sonntag nicht in Wertung ins Ziel.

Nachwuchs voran

Mit der Honda Talent Challenge und der Young Rider Bike Trophy will der Serienveranstalter Klassik Motorsport dem Nachwuchs Rechnung tragen. In den Mix-Rennen belegte der junge Phil Heselich aus dem Schwarzenberger Ortsteil Bermsgrün mit einer nur zwei Jahre alten Honda NSF 250 in der Honda Talent Challenge die Plätze acht und neun.

In der Young Rider Bike Trophy wurde Jamie Leon Wunderlich aus Wildenfels mit einer ebenfalls 2018 gebauten Yamaha R3 zwei Mal Fünfter.

Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl wurden in diese Rennen die GP125 S3 der Klasse Zweitakt Grand Prix integriert. Hierbei ging Chris Meyer mit einer Honda RS 125 von 1998 an den Start. Im ersten Rennen kam er nicht in Wertung, doch im zweiten gewann er seine Klasse souverän.

Gleichmäßig zum Sieg

Justian Eliano König aus Burgstädt stieg mit einer Kawasaki ZXR 750 von 1991 in die Klasse Superbike Klassik auf und belegte im ersten Lauf Rang neun. Im zweiten kam auch er nicht über die volle Distanz.

Lars Schneider aus Kaufungen wurde mit seiner Suzuki SV 650 Baujahr 2003 in der Klasse Top Twin in beiden Rennen 20. und damit Letzter.

Die Klasse Regularity wird nach wie vor nicht als Rennen, sondern als Gleichmäßikeitsprüfung ausgefahren. In der Unterklasse R1 gewann Stefan Aurich aus Neukirchen bei Chemnitz mit seiner Eigenbau GP 50 des Baujahres 1981 den Sprint genannten ersten Lauf. Bei der Dauerprüfung kam er nicht ins Ziel.

In der am stärksten besetzten Unterklasse R3 verfehlte Thomas Wittigs Sohn Tony Vogt aus Auerbach mit seiner Honda CBR 900 von 1992 im Sprint als Vierter die Podestplätze nur knapp. In der Dauerprüfung belegte er den zehnten Rang.



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