Westsächsische Enduro-Piloten wieder vorn dabei

Motorsport Vorschlussrunde der Deutschen Enduro Meisterschaft

Tucheim. 

Tucheim. Nach dem Corona-bedingt extrem späten Saisonbeginn der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM) im September in Rehna im äußersten Nordwesten Mecklenburgs ging es am ersten Oktober-Wochenende in Burg bei Magdeburg sowie am heutigen Samstag in Tucheim im Jerichower Land weiter. Dabei kamen einige westsächsische Stollenritter wieder auf vorderen Plätzen ein.

Luca Fischeder in der am härtesten umkämpften Klasse Dritter

 

Der Beste von ihnen war nach rund siebeneinhalb-stündiger Fahrzeit, davon gut 50 Minuten kumulierte Wertungsprüfungszeit, Luca Fischeder aus Geringswalde. Der 21-Jährige vom Team Marcus Kehr Sherco Academy belegte in seiner Klasse E2 Platz drei sowie in der die vier DEM-(Hubraum-)Klassen E1, E2, E3 und Junioren überspannenden Championatswertung den ebenfalls sehr guten vierten Rang.

Beim nächsten überlegenen Gesamtsieg des gleichalten Teamkollegen von Luca Fischeder, Hamish Macdonald aus Neuseeland, wurde Edward "Eddi" Hübner aus Penig in der E2-Vierter sowie in der Gesamtwertung ebenfalls einen Platz hinter "Fisch" Fünfter.

Weiterer Podestplatz bei den Junioren

 

Ebenfalls Fünfter seiner Klasse, der größten Hubraumkategorie E3, wurde der Scharfensteiner Florian Görner, gefolgt vom Borstendorfer Nick Emmrich.

In der E1 gingen Jörg Haustein aus Mülsen und der DEM-Neuling Tobias Opitz aus unzenau an den Start. Während Jörg Haustein den siebenten Platz belegte, schied Tobias Opitz nach einem im Wesentlichen glimpflich verlaufenen Sturz aus.

Neben Luca Fischeder und Eddie Hübner mischten sich auch Patrick Irmscher aus Amtsberg und Maik Schubert aus Hopfgarten unter die E2-Fahrer und wurden Achter bzw. Neunter.

Bei den Junioren mischten vier Fahrer aus dem Erzgebirge mit, von denen Kevin Nieschalk aus Rittersberg als Klassendritter ebenfalls aufs Podest stürmte. Des Weiteren belegten Karl Weigelt aus Drebach und Bastian Streit aus Augustusburg die Plätze sechs und sieben. Marvin Poller aus Zschopau musste vorzeitig die Segel streichen.

Das Finale soll als Doppellauf am 30. Oktober und 1. November beim MC Woltersdorf am östlichen Stadtrand von Berlin stattfinden. Bleibt zu hoffen, dass die bundes- und landespolitischen Entscheider kühlen Kopf bewahren, sodass diese Veranstaltung planmäßig über die Bühne gehen kann.