WHZ: Elektrotechnik soll attraktiver werden

Hochschule WHZ-Spitze mit Unternehmern und IHK-Vertretern im Gespräch

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Für die praxisnahe Ausbildung in Zwickau gab es viel Lob. Die Nachfrage ist so hoch, dass trotz Ausbildung vor Ort Fachleute in der Region fehlen. Foto: IHK

Zwickau. "Das Studium der Elektrotechnik steht und stand an der Westsächsischen Hochschule Zwickau nie zur Disposition", versicherten Rektor Karl Schwister und Prorektor Christian Busch kürzlich in einer Gesprächsrunde mit Unternehmern in der IHK Regionalkammer Zwickau.

Elektrotechnik soll zukunftsorientierter werden

Dies löste eine gewisse Erleichterung bei den Wirtschaftsvertretern aus, die ihre Erwartungshaltung an die WHZ nach dauerhafter Ingenieursausbildung mit Diplom bekräftigten. "Dem wachsenden Personalbedarf stehen allerdings sinkende Studierendenzahlen im Studiengang Elektrotechnik entgegen", so die Hochschulvertreter. Um die Studentenzahlen von derzeit rund 4.600 auf 4.900 Studenten anzuheben, sind neue Ideen und Wege gefragt.

Ziel der Hochschulleitung ist es, Profile und Inhalte zukunftsfähig zu gestalten. Die profilbildenden Forschungsbereiche, in denen die WHZ besonders aktiv ist, können inhaltlich den Themen Mobilität, Digitalisierung, Technologie und Gesundheit zugeordnet werden.

Die Wirtschaft braucht Elektroingenieure

Dass dabei keine Abstriche am Studiengang Elektrotechnik vorgenommen werden dürfen, war einhellige Meinung der Unternehmer. Egal ob Kfz-Herstellung, Maschinenbau, Telekommunikation oder Energiewirtschaft - jede Industriebranche und Zukunftstechnologie braucht Elektroingenieure. Für die praxisnahe Ausbildung in Zwickau gab es viel Lob. Die Nachfrage ist so hoch, dass trotz Ausbildung vor Ort Fachleute in der Region fehlen.

Um junge Leute für die Elektrotechnik zu interessieren, wurden folgende Empfehlungen gegeben: stärkere Vernetzung mit Mittelschulen und Gymnasien, Studienwerbung mit Standortvorteilen und Attraktivität des Berufsbildes, Openmint-Orientierungsstudium für Unentschlossene und vieles andere mehr. Der Austausch soll demnächst fortgesetzt werden. Zu diesem Termin wird die IHK auch einen Vertreter des zuständigen Ministeriums einladen.