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WHZ stellt Flüchtlings-Unterkunft

Asyl Turnhalle am Campus Scheffelberg wird Notquartier

Aufgrund des unvermindert großen Zustroms von Asylbewerbern nach Sachsen, hat die Landesdirektion entschieden, wie schon zuvor an der Technischen Universität Chemnitz realisiert, auch die Turnhalle auf dem Gelände der Westsächsischen Hochschule Zwickau für die Erstunterbringung von neuangekommene Flüchtlingen zu nutzen. Im Laufe des vergangenen Wochenendes war das Gebäude zu großen Teilen beräumt und somit auf die Ankunft der Interimsnutzer vorbereitet worden. Die somit neugeschaffene Unterkunft wird seitens der Landesdirektion Sachsen betrieben und medizinisch sowie sozial durch das Deutsche Rote Kreuz betreut. Geplant ist, in der Turnhalle am Scheffelberg bis zu 250 Menschen einzuquartieren. Die Maßnahme wurde erforderlich, da die bisher existenten Erstaufnahmeeinrichtungen mittlerweile an die Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt sind. Ob die unlängst seitens der Bundesregierung trotz Schengener Abkommen veranlasste Kontrolle der Grenzzugänge zu einer Senkung der Zuwanderungszahlen führt, bleibt abzuwarten. Der Studienbetrieb an der WHZ wird jedoch unbeeinflusst von der Flüchtlingsunterbringung wie geplant zum Monatsende einsetzen. Lediglich für die Turnhallennutzung werden Alternativen gefunden werden müssen.



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