Wie geht es weiter?

Puppentheater Vorschläge der Stadt Zwickau voraussichtlich Ende November

Die Frage nach der Zukunft des traditionsreichen Zwickauer Puppentheaters beschäftigt nicht nur die jungen und alten Freunde dieser Sparte in der Stadt und in der Region. Manuela Schaarschmidt (48) aus Werdau meinte: "Ich bin mit dem Puppentheater groß geworden und habe dort schöne Stunden verbracht. Ich hoffe, dass sich eine machbare Lösung findet!" Bürgermeister Bernd Meyer nannte in einem Schreiben an Generalintendant Roland May Ende November als Termin für die Vorlage von Vorschlägen für eine mögliche Übernahme der Puppentheatersparte durch die Stadt Zwickau. Bis dahin sollen "möglicherweise diskussions- und entscheidungsfähige Vorschläge" vorliegen. May hatte kürzlich um schnelle Entscheidung in der wichtigen Strukturfrage gebeten, um die Personal- und Spielplanplanung für die Saison 2016/2017 rechtzeitig beginnen zu können. Der Generalintendant unterstreicht noch einmal ausdrücklich das verantwortungsvolle und zusätzliche finanzielle Engagement der Stadt Zwickau zum Erhalt des traditionsreichen Puppentheaters. Er hofft nun auch auf eine intensive öffentliche Diskussion ab Dezember, um die Zukunft des Puppentheaters, auch im Hinblick auf die Vernetzung mit den anderen Theatersparten, allumfänglich abzusichern. Offen ist auch weiterhin die Finanzierung von Puppentheaterangeboten für die Gesellschafterstadt Plauen. Bürgermeister Steffen Zenner möchte laut Schreiben an den Generalintendanten vorerst die Vorschläge der Stadt Zwickau abwarten und anschließend sachlich bewerten. Roland May hatte beiden Bürgermeistern angeboten, gemeinsame Beratungen zu allen offenen Fragen mit der Theaterleitung zu führen, um anschließend den Ältestenräten der beiden Trägerstädte die Ergebnisse der Beratungen zu präsentieren. Laut Bürgermeister Zenner soll das Angebot zeitversetzt realisiert werden. msz/cae