Wie geht es weiter beim Gerichtsstreit in Lichtenstein?

Ausstellung Stadt und Stiftung treffen sich vor Gericht

Lichtenstein. 

Lichtenstein. Im Daetz-Centrum an der Schlossallee in Lichtenstein ist derzeit die Ausstellung "Schwingungen" zu sehen. Doch wohin das Pendel im Streit zwischen der Stadtverwaltung und der Daetz-Stiftung schwingen wird, ist weiterhin unklar.

Wie Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler) erklärt, hatten sich Stiftung und Stadtverwaltung bereits Ende Februar erneut vor dem Landgericht in Zwickau getroffen. Dort wird die Räumungsklage der Stadt gegen die Daetz-Stiftung behandelt. Die jüngsten Gespräche zeigten laut Nordheim, dass eine Einigung ohne Richterspruch noch möglich ist. Deshalb wurde ein erneuter Termin festgelegt.

Am 28. März werden sich die Streitparteien wieder treffen und versuchen, eine Lösung zu finden. Im Mittelpunkt der Debatte steht, dass die Daetz-Stiftung um Peter Daetz bisher Pläne zur Umgestaltung der Ausstellungen blockierte. Die Schau "Meisterwerke in Holz" mit über 600 Exponaten aus aller Welt soll deutlich verkleinert werden. Zudem plant die Stadt eine generelle Neuausrichtung des Museumsstandortes. Da es in der Verhandlungen schon seit Jahren keine Fortschritte gab, schloss die Stadt Anfang 2018 zunächst die Dauerausstellung und ging später sogar mit der Räumungsklage vor Gericht.