Wie geht´s am Bahnhof weiter?

Stadtrat Zwei wichtige Themen stehen in Crimmitschau auf der Tagesordnung

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Die Stadträte beschäftigen sich am morgigen Donnerstag mit dem Bahnhof. Foto: Holger Frenzel

Crimmitschau. Mit zwei Projekten, die in der Amtszeit von Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) bis zum August 2017 angeschoben worden sind, muss sich der Stadtrat auf seiner nächsten Sitzung am morgigen Donnerstag beschäftigen. Dabei geht es um die Festlegung eines genauen Standortes für die Postmeilensäule auf dem Taubenmarkt und die Aufhebung des Beschlusses zum Verkauf des Bahnhofs.

Details werden besprochen

Die Beratung, die im Ratssaal stattfindet, beginnt 17 Uhr. Über die beiden Themen wird bereits seit einigen Monaten diskutiert. Die Postmeilensäule kostet rund 35.000 Euro. Mit einem Modell, was der Baubetriebshof gebaut hatte, wurde im Herbst nach dem passenden Standort in der Innenstadt gesucht. Im Stadtrat soll es nun um die Detailabstimmung gehen.

Oberbürgermeister setzt ein Ultimatum

Im März 2017 wurde der Verkauf des Bahnhofs an einen Investor aus Sangerhausen beschlossen. Der Kaufpreis beträgt 62.500 Euro. Aber: Der Notarvertrag ist immer noch nicht unterschrieben. Deshalb setzt der neue Oberbürgermeister André Raphael (parteilos) nun ein Ultimatum: Wenn die Investoren bis zum Beginn der morgigen Sitzung kein klares Signal zum Kauf senden, soll der Stadtrat über die Aufhebung des Verkaufsbeschlusses entscheiden. Die Pläne sehen vor, dass im Bahnhof ein Gesundheitszentrum entsteht. Raphael: "Die Vorgabe ist möglicherweise ein zu enges Korsett."