Windhose ruft viele Freiwillige auf den Plan

Aufräumen Sondereinsatz an der Koberbachtalsperre

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Bei den Aufräumarbeiten an der Talsperre packten auch Asylbewerber ordentlich mit an. Foto: Thomas Michel

Langenhessen. Während es die meisten am Sonntag traditionell etwas ruhiger angehen ließen, waren auf den beiden Campingplätzen sowie am Strandbad an der Koberbachtalsperre viele Freiwillige aktiv. "Auf unseren Aufruf haben sich neben der Interessengemeinschaft, dem Team "Outfit" und dem Verein "Nasse Pfötchen" auch mehrere Asylbewerber aus Werdau gemeldet, die mit uns die Hinterlassenschaften der Windhose weggeräumt haben", freute sich Ronny Enke von der DRK-Wasserwacht, der bereits nach dem Unwetter in der Nacht zum letzten Donnerstag mit seinen Mitstreitern an der Talsperre im Einsatz war.

Auf den Campingplätzen hatte die Windhose gut zwei Dutzend Bäume abgeknickt oder gar entwurzelt und zehn Wohnwagen zumindest beschädigt. "Wir können froh sein, dass es neben den beiden Leichtverletzten nur materielle Schäden gab", meinte Ronny Enke, der am Sonntag mit einem Gespann die Bäume und deren Einzelteile zu einem Sammelpunkt transportierte.

Die Gruppe der männlichen Asylbewerber aus der Unterkunft in der Unteren Holzstraße in Werdau langte dabei ordentlich zu, was dem einen oder anderem Schaulustigen auf der gesperrten Kleinbernsdorfer Straße sichtlich verblüffte.