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"Wir hatten ein Riesenglück mit dem Wetter"

Interview Bürgermeister Bernd Pohlers im Gespräch zur Parkkunst in Waldenburg

Waldenburg. 

Waldenburg. Die 15. Auflage der Parkkunst in Waldenburg war erneut ein Besuchermagnet. Die Veranstaltung, die unter dem Motto "Bauhaus und Kunst" stand, lockte tausende Gäste an. Holger Frenzel sprach mit Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler).

Wie fällt Ihr Fazit nach der Parkkunst aus?

Wenn ich auf den Dauerregen am Montag schaue, muss ich sagen: Wir hatten ein Riesenglück. Wieder einmal. Wenn in Waldenburg die Parkkunst ansteht, passt stets das Wetter. Die Entscheidung, eine zentrale Bühne auf der Wiese an der Muldenbrücke aufzubauen, war richtig. Dort wurde das gesamte Kulturprogramm präsentiert.

Zur Parkkunst gehört auch der Parklauf. Wie war die Resonanz?

Ähnlich wie in den letzten Jahren. Rund 50 Jugendliche und Erwachsene haben die Strecke über 7,5 Kilometer in Angriff genommen. Dazu kommen noch die Schüler, die sich am 2,5-Kilometer-Lauf beteiligt haben. Eine besondere Attraktion ist stets der Bambini-Lauf für die ganz Kleinen, die sich wieder über Urkunden und Medaillen gefreut haben. Vielleicht müssen wir noch über eine zusätzliche Strecke, irgendwo im Bereich zwischen 2,5 und 7,5 Kilometer, nachdenken.

Wie bewerten Sie die Unterstützung von Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern?

Wir können uns auf die Leute, die schon lange zur Stange halten, verlassen - sowohl bei den Sponsoren als auch bei den Helfern. Ein Teil der Ehrenamtlichen hat im Vorfeld extra Urlaub genommen, um vor der Parkkunst mit anzupacken. Auch auf Manfred Wörl ist bei der Vorbereitung und am Parkfest-Wochenende stets Verlass.

In der Töpferstadt gibt es kein Stadtfest. Ist die Parkkunst quasi ein Ersatz?

Wir haben damit eine Veranstaltung, zu welcher viele Einwohner und Gäste kommen. Unser Veranstaltungskalender ist sehr gut gefüllt - mit Radlerfrühling, Kräuter- und Pflanzenmarkt, Töpfermarkt, Parkkunst und Weihnachtsmarkt. Das sind nur die ganz großen Höhepunkte. Mehr, also auch mit Blick auf ein Stadtfest, lässt sich nicht stemmen und nicht im Kalender darstellen.



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