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Wird auf dem Sandberg neue Kita entstehen?

Vorhaben Stadt Wilkau-Haßlau will mehr Betreuungsplätze schaffen

Wilkau-Haßlau. 

Wilkau-Haßlau. Um Eltern den gesetzlichen Anspruch auf einen Kita-Platz garantieren zu können, denkt man in Wilkau-Haßlau jetzt konkret über den Neubau einer Betreuungseinrichtung für die Knirpse im Wohngebiet am Sandberg nach. Die könnte auf dem Gelände der nach der Wende geschlossenen Kita am Albert-Schweitzer-Ring entstehen.

Wird es einen Umbau geben?

Die Kommune hatte das unmittelbar neben dem Sandberggymnasium gelegene Grundstück vor vier Jahren im Zuge einer Zwangsversteigerung erworben. Allerdings entsprechen die vorhandenen Gebäude nicht den zeitgemäßen Normen für die Nutzung als Kita. Erste Untersuchungen ergaben, dass ein Umbau aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll erscheint.

Unter anderem müssten Barrierefreiheit geschaffen, zweite Fluchtwege in Form von Feuertreppen angebaut und ein Fahrstuhl integriert werden. Daher sollen die Gebäude abgerissen und an ihrer Stelle ein moderner Neubau für zunächst 150 Kinder errichtet werden. Einschließlich der Option einer späteren Erweiterung.

Wie wird es weitergehen?

Noch aber wird darüber diskutiert, wie die spätere Kindertagesstätte einmal aussehen und in ihren inneren Strukturen funktionieren soll. Drei mögliche Varianten liegen aktuell auf dem Tisch. Mit ihrer Entscheidung wollen es sich die Mitglieder des Stadtrates nicht leicht machen. Deshalb war jetzt in einer Sitzung des Technischen Ausschusses auch die fachliche Meinung von Nicole Orzschig, Leiterin der Kita am Sandberg, gefragt.

Der Neubau der Kita könnte nach ersten Schätzungen mit fünf bis sieben Millionen Euro zu Buche schlagen. Wie das Ganze finanziert werden soll, muss noch geklärt werden. Entscheidet sich die Stadt für das Vorhaben, wäre es nach dem neuen Stadtzentrum das zweitgrößte kommunale Projekt seit dem Fall der innerdeutschen Grenzen.



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