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Westsachsen

Wissenswertes zu Ahorn, Linde und Co. in Limbach

Natur Neuer Baumlehrpfad macht Stadtpark zum Lernort für Klein und Groß

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Von der Sumpfzypresse über den Berg-Ahorn bis hin zum Urweltmammutbaum - insgesamt 48 verschiedene Gehölze wachsen im Limbacher Stadtpark.

Gut die Hälfte davon ist jetzt auch für Laien genau definierbar: An 25 Bäumen wurden kürzlich kleine runde Schilder in die Erde davor gesteckt, die Auskunft über den botanischen Namen des Gewächses, die Baumfamilie, die maximale Wuchshöhe, das mögliche Alter, die Blütezeit und die Frucht geben.

Außerdem ist ein QR-Code auf die Schilder gedruckt. Spaziergänger, die ihn mit dem Handy einscannen, werden auf die Website der Stadt Limbach-Oberfrohna weitergeleitet und erhalten zusätzliche Informationen zu dem jeweiligen Baum. Diese sollen ständig aktualisiert werden.

Die 25 Schilder sind Bestandteil des neuen Baumlehrpfades, der im Rahmen der Stadtparkkonzeption realisiert wurde. Die Kosten in Höhe von rund 5000 Euro für die Beschilderung stammen aus Fördermitteln des Programms Stadtumbau. "Mit dem Lehrpfad soll der Stadtpark stärker als bisher als Lernort dienen", sagt Oberbürgermeister Jesko Vogel. Er denke da vor allem an Schüler, die die Informationen auf den Schildern gut für Aufgaben im Unterricht, wie zum Beispiel das Erstellen eines Herbariums, nutzen können.

Eines der bedeutendsten Exemplare des Baumlehrpfades ist die Gründungseiche, die sich südlich des Springbrunnens befindet. Sie wurde am 24. Oktober 1894 vom Obst- und Gartenbauverein gepflanzt.

Dem voraus ging ein Beschluss des Vereins, einen Stadtpark im Ort zu gründen und dafür ein erstes Grundstück zu kaufen.



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