Wüstenbrander Ehrenamtler übergeben eine große Spende

Unterstützug Erlös des Winterfeuers von Feuerwehr und DRK kommen dem Wünschewagen zugute

Wüstenbrand. 

Wüstenbrand. Die Freiwillige Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz im Hohenstein-Ernstthaler Ortsteil Wüstenbrand hatten am Mittwochnachmittag Besuch von Anja Neefe und Jörg Ahner vom Arbeitersamariterbund (ASB) in Chemnitz. Beide kamen gern nach Wüstenbrand, denn hier konnten sie eine Spende in Höhe von 1657,23 Euro für den "Wünschewagen" des ASB entgegen nehmen. Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös des Winterfeuers, bei dem Mitte Januar ausrangierte Weihnachtsbäume verbrannt wurden. Im Rahmen der Veranstaltung konnten Besucher Vorschläge machen, wofür der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken genutzt werden soll. "Danach haben wir uns dann abgestimmt und ein Projekte ausgewählt", sagte Alexander Lötzsch aus Reihen der Feuerwehr, die schon seit vielen Jahren mit ihrem Feuer Geld für gemeinnützige Aktionen sammelt. Der diesjährige Erlös war dabei der Zweithöchste.

In Sachsen gibt es einen Wünschewagen des ASB, der genutzt wird, um schwerstkranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. "Wir freuen uns, dass dieses Projekt immer bekannter wird", sagt Jörg Ahner. Auf Bekanntheit und Spenden ist man angewiesen, denn nur so kann der Wünschewagen finanziert werden. Die Betreuung und Begleitung bei den Fahrten des Wünschewagens werden komplett ehrenamtlich abgesichert. In den vergangenen drei Jahren fuhr der Sächsische Wünschewagen rund 70.000 Kilometer.