Wüstenbrander Riesenglocke läutet wieder

Sanierung Im Kirchturm wurde gebaut

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Helmuth Dubielczyk (li.) und Pfarrer Frank Nötzold an der großen Glocke. Foto: Markus Pfeifer

In Wüstenbrand kann die große Glocke wieder geläutet werden. Am Sonntag gab es einen festlichen Gottesdienst zur Indienststellung der sanierten Läuteanlage, die pünktlich vor Weihnachten fertig wurde. Gebaut wurde an der Steuertechnik und dem Glockenstuhl. Dafür mussten Bauteile mit einem großen Kran in den 1898 errichteten Kirchturm gehoben werden. Mit der modernen Technik können die Glocken und auch per Funk zum Läuten gebracht werden, was für Pfarrer Frank Nötzold oder Hausmeister und Friedhofswart Helmuth Dubielczyk eine Erleichterung ist. Die größte Glocke im Wüstenbrander Turm darf aufgrund eines neuen Gutachtens nun wieder läuten und erschallte am vierten Advent. "Das war zum ersten Mal seit etwa 17 Jahren", sagt Helmuth Dubielczyk. Nach der Turmsanierung im Jahr 1999 hatte ein Gutachten ergeben, dass das Läuten der Glocke so große Schwingungen ergeben könnte, dass der Putz am Kirchturm gefährdet sei. Im kommenden Jahr warten weitere Bauarbeiten am Kirchturm.

Die alte Turmuhr mit ihrer ausgeklügelten, aber in die Jahre gekommenen Mechanik, wird modernisiert und auch die Zifferblätter am weithin sichtbaren Kirchturm sollen erneuert werden.