Züchter aus Ostthüringen auf der Schau

Interview mit Rassekaninchen-Vereinschef Rainer Bachmann zur Schau in Blankenhain

Blankenhain. 

Die Vereinsschau der Rassekaninchenzüchter findet am Samstag (9 bis 18 Uhr) und am Sonntag (9 bis 16 Uhr) auf dem Bauernhof der Familie Koch statt. Sie wird mit einem Mini-Weihnachtsmarkt, der am Samstagnachmittag organisiert wird, verbunden. Blick-Reporter Holger Frenzel sprach mit Vereinschef Rainer Bachmann über das Ausstellungskonzept.

Wie viele Tiere können die Besucher am Wochenende in Blankenhain bestaunen?

Zur Ausstellung werden insgesamt 215 Rassekaninchen gezeigt. Wir präsentieren die Tiere in 20 Rassen und in 30 Farbenschlägen. Die Tiere stammen von 43 Züchtern aus acht Vereinen. Wir stellen fest, dass sich in diesem Jahr auch viele Teilnehmer aus Vereinen in Ostthüringen an der Ausstellung beteiligen. Dadurch kommt die Vielfalt zustande.

Welche Aufgaben warten an den nächsten Tagen?

Am Donnerstag erfolgt die Anlieferung der Tiere. Am Freitag ist die Bewertung der Rassekaninchen durch die drei Preisrichter geplant. Dann steht auch fest, welche Teilnehmer einen Pokal und einen Kreisverbandsehrenpreis erhalten. Am Samstag und am Sonntag können dann die Besucher die Tiere in Augenschein nehmen.

Welche Besonderheiten stellen sie bei der Vorbereitung der Ausstellung fest?

Der Trend, vor allem kleinere Rassen zu züchten, hält an. Die Entwicklung ist auch bei den Geflügelzüchtern zu verzeichnen. Sie muss auf die steigenden Futtermittelpreise zurückgeführt werden. Zudem stellen wir fest, dass wir bei unserer Vereinsschau eine unglaubliche Vielfalt an Zwergrassen präsentieren können.

Parallel zur Vereinsschau findet am Samstagnachmittag ein Mini-Weihnachtsmarkt statt. Wie bewerten Sie die Kooperation?

Davon können alle Beteiligten profitieren. Viele Eltern, Omas und Opas, die mit ihren Enkeln auf den Markt kommen, schauen sich auch unsere Ausstellung an. Das Konzept hat sich bewährt. Diesmal gehören die Auftritte der Faschingszwerge, die Kinder aus der Grundschule und von Ingrid und Franz Schick mit ihren Jagdhörnern zum Programm.