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Zellveränderungen schneller erkennen

Wissenschaft Westsächsische Hochschule Zwickau entwickelt neues optisches Messverfahren

Zwickau. 

Zwickau. Wissenschaftler der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ), des Fraunhofer-Anwendungszentrum für Oberflächentechnologien und Optische Messtechnik (AZOM) und des Forschungsinstituts Leder und Kunststoffbahnen (FILK) untersuchen derzeit in einem kooperativen Forschungsprojekt wie Veränderungen in Zellkulturen von Knorpel- und Weichgewebe detektiert werden können. Ein Ziel ist die Überwachung von Zellen sowie die Früherkennung von Veränderungen und Zellschäden. Dies ist vor allem wichtig, wenn die Verträglichkeit neuer Medikamente oder Kosmetika untersucht werden soll.

Im konventionellen Test erfolgt die Detektion der Zellgesundheit mit Hilfe biochemischer Tests, die unter anderem die Stoffwechselaktivität der Zellen bestimmen. Das Ergebnis der Wirkung liegt häufig erst nach mehreren Tagen vor. Übergangszustände und Informationen, wann genau erste Schäden auftreten, werden bisher nicht erfasst.

Dadurch kann die Wirkung nur anhand des Endergebnisses beurteilt werden. Wenn ein Medikament zu einem früheren Zeitpunkt in den Zellen eine besondere Reaktion hervorruft, ist das am Ende des Versuchs nicht mehr erkennbar.

Hier setzt das kooperative Forschungsprojekt an. Für die Untersuchung der Vitalität von Zellen, insbesondere bei Knorpel- und Weichgewebe, wurde vom Leupold-Institut für Angewandte Naturwissenschaften der WHZ gemeinsam mit dem Fraunhofer AZOM ein neues optisches Messverfahren entwickelt, das eine Online-Messung der Zellen ermöglicht.

Die Basis dafür ist ein "Weißlichtlaser", auch Superkontinuumsquelle genannt.



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