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Corona-News

Zentrum gibt Tipps für Praxis

Interview mit ÜAZ-Leiter Jörg Grüner

Zwickau. 

Im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Zwickau haben 25 junge Leute ihre Straßenwärter-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie kommen aus ganz Sachsen. BLICK-Reporter Holger Frenzel führte mit ÜAZ-Leiter Jörg Grüner nach der Übergabe der Zeugnisse das folgende Gespräch.

Wie bewerten Sie die Leistungen des Jahrgangs, der nun seine Zeugnisse erhalten hat?

Es handelt sich um einen leistungsstärkeren Jahrgang. Zwei junge Leute haben mit der Note sehr gut abgeschlossen. Dazu kommen acht Straßenwärter mit der Note gut. Das kann sich sehen lassen.

Welche Chancen haben die Straßenwärter auf dem Arbeitsmarkt?

Sie sehen gut aus. Immer häufiger suchen Straßenmeistereien und Bauhöfen nach gut ausgebildeten Leuten, die sich auch mit Themen wie Verkehrssicherung und Verkehrstechnik auskennen.

Die Zahl der Städte und Gemeinden, die in ihren Bauhöfen eine Ausbildung zum Straßenwärter anbieten, ist aber immer noch sehr gering. Woran liegt es?

Das stimmt. Im Durchschnitt kommen nur zwei bis vier Straßenwärter-Azubis aus den kommunalen Bauhöfen. Ein Grund ist mit Sicherheit, dass die Vorteile unserer Ausbildung immer noch nicht überall bekannt sind. Deshalb wollen wir auch über den Sächsischen Städte- und Gemeindetag immer wieder auf das Angebot aufmerksam machen.

Was wird im ÜAZ an der Herscherstraße in Zwickau vermittelt?

Im Ausbildungszentrum erwerben die Straßenwärter ihre praktischen Fertigkeiten. So erlernen sie den Umgang mit verschiedenen Baustoffen, Handwerkszeug, Geräten, Maschinen und Fahrzeugen. Die theoretischen Kenntnisse in den verschiedenen Lernfeldern werden im Berufsschulzentrum für Bau- und Oberflächentechnik Zwickau vermittelt.



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