Ziegner: "Wir haben gelernt, mit dem Druck umzugehen"

Fussball Am Samstag trifft Werder Bremen auf den FSV Zwickau

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Im Hinspiel gewann der FSV in Bremen mit 3:1 und feierte seinen ersten Sieg im Profifußball nach dem Wiederaufstieg. Foto: Koehler/propicture

Zwickau. Für den in der dritten Liga weiter abstiegsbedrohten FSV Zwickau zählt am Samstag gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen nur ein Sieg. "Wir müssen und wollen gewinnen, um den Abstand ans rettende Ufer nicht größer werden zu lassen. Wir haben auch gelernt, mit dem Druck umzugehen", sagte FSV-Trainer Torsten Ziegner vor Medienvertretern am Donnerstag vor dem Heimspiel.

Bremen II befindet sich selbst im Abstiegskampf, das junge, spielstarke Team ist von der Aufstellung her schwer berechenbar. "Man weiß vorher nie, welche Spieler aus dem Bundesliga-Kader mitkommen. Nach vier Punkten aus den ersten zwei Rückrunden-Spielen gehen wir mit einem guten Gefühl in die Partie", so Ziegner weiter. Allerdings wollen die Zwickau vor dem gegnerischen Tor noch aktiver werden. Die Rot-Weißen von der Mulde haben das Spiel im Herbst noch in guten Erinnerungen. Die Westsachsen gewannen an der Küste mit 3:1. Ein erneuter Erfolg wäre hilfreich.

Der FSV Zwickau kann im Spiel gegen die U23 von Werder Bremen wieder auf Innenverteidiger Patrick Wolf zurückgreifen. Nach überstandener Grippe wird der 27-Jährige aber voraussichtlich zunächst auf der Bank sitzen. FSV-Neuzugang Jonas Acquistapace hatte am Sonntag beim 1. FC Magdeburg (1:1) ein starkes Debüt in der Innenverteidigung gegeben und wird somit wohl von Beginn an auflaufen. Der 27-Jährige fühlt sich in Zwickau gut angekommen. Die Bedingungen seien super, der Verein professionell aufgestellt, und die Mannschaft mache einen gefestigten Eindruck. "Das hatte ich so nicht erwartet", sagte der Innenverteidiger am Donnerstag.

Anstoß am Samstag im Zwickauer Stadion ist 14 Uhr. Das Team und die Vereinsführung erhoffen sich eine lautstarke Unterstützung durch die Fans.