Zuschüsse für nach Glauchau ziehende Azubis

Stadtrat Verwaltung erarbeitet Richtlinie

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Stadtrat Nico Tippelt hat für die Umzugsbeihilfe die Werbetrommel gerührt. Foto: Frenzel

Glauchau. Studenten und Auszubildende, die nach Glauchau ziehen, können künftig in den Genuss einer Finanzspritze kommen. Die Stadtverwaltung wird in den nächsten Wochen eine Richtlinie für die Auszahlung einer sogenannten Umzugsbeihilfe erarbeiten. Das ist das Ergebnis eines Antrages, den FDP-Stadtrat Nico Tippelt initiiert hat.

Zuschüsse für Azubis und Studenten geplant

Sein Vorschlag wurde zur Sitzung des Stadtrates in der letzten Woche bei drei Enthaltungen und sechs Nein-Stimmen beschlossen. "Zielgruppe sind weniger diejenigen, die bereits da sind, sondern die zukünftigen Studenten und Azubis. Es soll ein positives Signal in Richtung junger Leute sein, die in Glauchau eine Ausbildung oder ein Studium beginnen wollen", sagte Nico Tippelt zur Sitzung des Stadtrates.

Der FDP-Mann machte deutlich, dass die Stadt mit dem Zuschuss ein klares Signal aussendet: "Kommt hierher, ihr seid nicht nur als Studenten und Azubis, sondern auch als Mitbürger in unserer Stadt Glauchau herzlich willkommen." Ähnliche Zuschüsse gibt es unter anderem schon in Dresden und in Plauen. Im Antrag der Liberalen ist auch der Zeitplan festgelegt. Die Richtlinie soll bis Mitte 2018 vorliegen. Die Umzugsbeihilfe soll ab Anfang 2019 ausgezahlt werden. Die FDP schlägt einen Betrag von 150 Euro vor. Die jungen Leute, die den Zuschuss bekommen, müssen mindestens zwölf Monate in Glauchau ihren Erstwohnsitz haben.