Zwei Glauchauer Denkmale erhalten Frischekur

Sanierung Ortschaftsräte unterstützen Projekte in Reinholdshain und Wernsdorf

Glauchau. 

Glauchau. Ein Teil der Kriegerdenkmale in den Ortsteilen von Glauchau hat eine Frischekur erhalten. Der Willy-Geschler-Gedenkstein in Reinholdshain erinnert an die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Im Frühjahr konnte der Bereich instandgesetzt werden. Das Umfeld war zugewachsen, am Sockel bröckelten die Natursteinplatten. Das Vorhaben konnte mit einer Finanzspritze aus dem Budget des Ortschaftsrates realisiert werden. Die Pflege des Rasens und der Rabatten übernimmt nun die Kindertagesstätte aus dem Ortsteil.

 

Finanzielle Unterstützung des Projekts

Die Sanierung des Kriegerdenkmals in Wernsdorf wurde in den Wintermonaten realisiert. Dafür konnten verschiedene Finanztöpfe angezapft werden. Der Landkreis mit Geld zur Erhaltung von Kulturdenkmalen sowie Ortschaftsrat und Stadtverwaltung unterstützten das Projekt.

Der Stein aus Rochlitzer Porphyr wurde in einer Steinmetzfirma gereinigt, stellenweise ausgebessert und konserviert. Mitarbeiter des Baubaubetriebshofes erneuerten das Fundament und den Natursteinplattenbelag. Im Frühjahr konnten die Einzelteile des Denkmals wieder zusammengesetzt werden. Da die Lesbarkeit der Namen der einzelnen Gefallenen nicht dauerhaft wiederherstellbar ist, werden in der nächsten Zeit Schriftplatten senkrecht an zwei Seiten des Steines angebracht.

Die Recherche der Namen der Gefallenen erfolgte im Kreisarchiv und in den Kirchenbüchern der Kirchgemeinde. Die Projekte müssen jeweils mit der Unteren Denkmalbehörde des Landkreises Zwickau abgestimmt werden, informiert die Stadtverwaltung. Die Pflege der Kriegerdenkmäler ist individuell geregelt, unter anderem durch Baubetriebshof, Privatpersonen und Vereine. In einigen Dörfern beteiligen sich auch die Ortsfeuerwehren.