Zwei Rennen, aber nur ein Sieger

Sport ADAC GT Masters begeistert auf dem Sachsenring

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Start des Sonntagsrennens vor toller Kulisse, für welches noch kein Sieger gefunden wurde Foto: Thorsten Horn

Hohenstein-Ernstthal. Zehn Jahre nach dem ersten Aufschlag des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring gastierte die "Liga der Superportwagen" vor diesmal rund 15.000 Zuschauern erneut hier. Zwei Rennen standen für die Hauptklasse auf dem Programm, doch derzeit gibt es nur einen Sieger.

Nachdem am Samstag die letztjährigen Meister Christopher Mies/Connor de Phillippi (USA) in ihrem Audi R8 LMS gewannen, wurden tags darauf die vermeintlichen Sieger Luca Stolz und Luca Ludwig wegen eines technischen Verstoßes an ihrem Zakspeed-Mercedes-AMG GT3 genauso vorläufig aus der Wertung genommen, wie die an beiden Tagen auf Platz zwei gelandeten Nicolai Sylvest (DK)/Yelmer Buurman (NL) im Schwester-Auto.

Zwei Teams wegen technischer Verstöße aus der Wertung genommen

Unstrittig ist hingegen der feine dritte Platz des Markkleebergers Marvin Kirchhöfer mit Indy Dontje (NL) am Samstag in einem HTP-Mercedes-AMG GT3. Tags darauf gerieten sie ausgerechnet mit dem Plauener Philip Geipel aneinander und schieden mit defektem Fahrzeug aus.

Philip Geipel, der sich erneut den im Familienbesitz befindlichen Audi mit der Schweizerin Rahel Frey teilte, kassierte dafür eine Strafe und landete so nur auf dem 19. Platz. Im ersten Rennen wurde Rahel Frey nach einem Fahrfehler von einem Kontrahenten torpediert, woraufhin die Schweizerin das Auto abstellen musste.

Im vorigen Jahr hatte man auf dem Sachsenring noch einen zweiten Platz belegen können, was für das Privatteam aus dem Vogtland beim enorm gesteigerten Aufwand der Semi-Werksteams kaum mehr möglich ist.