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Zwei tückische Viren beschäftigen die Reiter

Reitsport Pferden droht eine schwere Erkrankung

Region. 

Region. Pferdebesitzer und Reitsportler machen sich derzeit doppelt Sorgen. Denn nicht nur das Coronavirus beschäftigt sie aktuell, sondern auch eine tückische Erkrankung, die ihren Tieren droht. Das Equine Herpesvirus sorgt gerade für Schlagzeilen, denn bei einem Profiturnier in Spanien brach es aus und hat schon einige Tiere das Leben gekostet. Auch deutsche Reitsportler haben bereits Pferde verloren.

Damit sich die schwer behandelbare Krankheit nicht weiter ausbreitet, ruht bis Ende März sämtlicher Wettkampfbetrieb in weiten Teilen Europas. Außerdem soll sichergestellt werden, dass es keine Übertragungen durch Kontakte zwischen den Reitställen gibt. "Ich bin seit mehr als 50 Jahren in der Reiterszene dabei. So eine Situation gab es da noch nicht", sagt Gunter Bauer, Vorsitzender des Reitvereins Oberlungwitz. Auch die aktuelle Situation in der Corona-Pandemie bereitet ihm Kopfzerbrechen.

Das Osterreiten für Kinder wurde bereits abgesagt. Ob das Himmelfahrtsturnier und weitere Wettbewerbe auf dem Reitplatz an der der Erlbacher Straße in Oberlungwitz stattfinden können, steht derzeit in den Sternen. Denn nicht nur eine Erlaubnis muss es erst einmal geben, sondern auch machbare Rahmenbedingungen. Eine Entscheidung soll laut Bauer nach Ostern fallen.



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