Zweiter Anlauf in Richtung Oberliga

Ringen Landesliga-Riege des AC 1897 Werdau beginnt Samstag

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Lars Probst (rot) und die Ringer des AC 1897 Werdau starten am Samstag mit einem Heimkampf in die neue Saison in der Landesliga. Foto: Th. Michel

Werdau. Wahrscheinlich gleich mit dem schwersten Gegner der gesamten Staffel der Landesliga Sachsen starten die Ringer des AC 1897 Werdau am Samstagabend in der Schwerathletikhalle in die neue Saison. Denn die Schützlinge des Trainergespanns Martin Klimke/Daniel Kramer/André Troché empfangen um 19.30 Uhr die zweite Riege der Kampfgemeinschaft SAV Leipzig/Großlehna/KFC Leipzig. Die Messestädter hat sich ebenfalls die Oberliga zum Saisonziel gesteckt.

Junger Nachwuchs gibt Hoffnung

"Wir werden uns aber vor allem auf unsere Kämpfe konzentrieren und die Konkurrenz so gut wie möglich in Schach halten", sagt Martin Klimke, der mit seiner Riege in der ersten Saison nach dem Rückzug aus der 2. Bundesliga zumindest die Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur Oberliga nur knapp verpasst hatte. Im letzten Dezember mussten die direkten Vergleiche mit dem späteren Landesligameister und Aufsteiger SV Grün-Weiß Weißwasser herhalten, die zugunsten der Lausitzer ausgegangen sind.

"Das wir den Aufstieg nicht geschafft haben, ist aus wirtschaftlicher Sicht vielleicht nicht das Schlechteste", wollte Vorstand Jörg Olschewski den zweiten Platz der Landesliga nicht kritisieren. Schließlich stehen in der Werdauer Riege neben routinierten Aktiven wie Lars Probst, Chris Wemme oder Andy Paul eine Vielzahl von jungen Athleten aus dem eigenen Nachwuchs des Vereins. Unter anderem Erik Uhlig, Leon Raab und Julian Riese konnten schon in der letzten Saison mit Überraschungserfolgen in den Reihen der Werdauer auf sich aufmerksam machen.