Zwickau: 1,3 Millionen für neue Straßenbahntrasse

Verkehr Zwickauer Verkehrsbetriebe erhalten Förderbescheid vom Freistaat

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Foto: Thomas Schmotz  Foto: Thomas Schmotz

Zwickau. Noch in diesem Jahr wollen die Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) die Straßenbahntrasse im Stadtteil Marienthal von Grund auf sanieren. Beschränkt werden die Bauarbeiten zunächst auf den Bereich zwischen der Haltestelle "Brander Weg" und der Robert-Koch-Straße, das entspricht einer Länge von circa 600 Metern. Dafür erhielt das Unternehmen diese Woche einen Förderbescheid: 1,3 Millionen Euro werden vom Freistaat übernommen. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden somit getragen.

Nahverkehr hat hohe Bedeutung

Im Zuge der Arbeiten werden auch Entwässerung und Fahrleitungsanlage neu gebaut. Durch die Sanierung verschwindet dann auch eine Langsamfahrstelle: Nach dem Ausbau können die Straßenbahnen dann die Strecke mit 50 km/h befahren. Nicht nur deswegen ist die Maßnahme für Verkehrsminister Martin Dulig gut investiertes Geld: "Ein funktionierender Nahverkehr leistet wesentlichen Beitrag für positives Stadtklima und zur Lebensqualität der Bürger." sagte er in einer Pressemitteilung am Mittwoch.

Insgesamt fördert das Land Sachsen im Jahr 2018 ÖPNV-Investitionsmaßnahmen mit rund 137 Millionen Euro. Auch Zwickauer Projekte profitierten in der Vergangenheit schon von dem Programm: So wurden zum Beispiel die Sanierung der Trasse nach Eckersbach, der Ausbau des Gleisabschnitts Goethestraße - Fritscheplatz, der Ausbau der Haltestelle "Neumarkt" und der Kauf neuer Omnibusse finanziell unterstützt.