Zwickau begegnet Energie-Wandel mit Wissenschaft

Vorhaben Modellprojekt für nachhaltigen Stadtumbau durchgesetzt

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Das Zwickauer Rathaus. Foto: Thomas Schmotz

Zwickau. Der Stadtrat der Muldestadt hat zu seiner Sitzung in der vergangenen Woche trotz teilweiser kontroverser Diskussion dem Projekt "ZED - Zwickauer Energiewende Demonstrieren" mehrheitlich zugestimmt und damit die Voraussetzung geschaffen, das Modellprojekt umzusetzen.

Nachhaltiger Umbau mit Vorbildfunktion in Ostdeutschland

Der Zwickauer CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber bezeichnet Zwickau als Vorbild für den nachhaltigen Umbau der Städte und Quartiere in Ostdeutschland: "Die Schaffung eines zukunftsfähigen Energiesystems und die energieeffiziente Ausgestaltung unserer Städte sind Herausforderung und Chance zugleich. Ich habe dieses Projekt daher von Beginn an unterstützt und mich beim Bundeswirtschaftsministerium für eine Förderung eingesetzt.

Über 60 Projektentwürfe aus Stadtverwaltungen, Forschungsinstituten und Unternehmen haben sich um eine Förderung beworben. Neben Zwickau haben lediglich fünf weitere Konsortien jetzt den Zuschlag erhalten. Bundeswirtschafts- und Forschungsministerium stellen insgesamt 100 Millionen Euro bereit."

Projekt stellt sich dem Wandel

Körber erklärte weiter: "Der Stadt Zwickau ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, den Zwickauern sowie einer Vielzahl weiterer Partner ein Projekt auf die Beine zu stellen, das sich diesem Wandel im Bereich der Energieversorgung stellt. Ich freue mich sehr, dass das Bundeswirtschaftsministerium dieses Projekt als einziges in Ostdeutschland als Leuchtturmprojekt ausgewählt hat."

Die westsächsische Stadt überzeugte im Projektentwurf mit einer breiten wissenschaftlichen Beteiligung. Auch die bisherigen Erfolge der Stadt, wie die erneute Auszeichnung mit dem European Energy Award 2015, überzeugten die Gutachter.