Zwickau bekommt Medeas Rache zu spüren

Theater Tragödie "Medea" wird in Zwickau aufgeführt

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Eine Szene aus "Medea": König Kreon von Korinth (Peter Princz) und Medea (Else Hennig). Foto: Theater Plauen-Zwickau/Peter Awtukowitsch  Foto: Theater Plauen-Zwickau/Peter Awtukowitsch

Zwickau. Unter der Regie von Generalintendant Roland May steht am 31. Mai, 18 Uhr, im Zwickauer Malsaal die Tragödie "Medea" auf dem Programm des Theaters Plauen-Zwickau. Für ihren Mann, den Argonautenführer Jason, hat Medea betrogen, gestohlen und gemordet.

In Korinth, wo die Liebenden mit ihren beiden Söhnen ein vorläufiges Asyl finden, wendet sich Jason jedoch von ihr ab und geht eine Verbindung mit der Königstochter ein. Als dann noch der König Medea und ihren Kindern mit Verbannung droht, wird aus untröstlichem Schmerz grausame Berechnung:

Medea lässt der Braut ein Kleid und einen Kranz zukommen - beides mit Gift getränkt. Danach bleibt Medea nur noch eines zu tun: Sie wird zur Mörderin an ihren eigenen Kindern. Die auf der Argonautensage basierende Tragödie des griechischen Dichters Euripides gehört seit über zweitausend Jahren zu den bekanntesten Stoffen der Weltliteratur.

In Deutschland erlangte der antike Stoff und seine höchst komplexe Titelfigur auch durch die Bearbeitungen von Franz Grillparzer und Christa Wolf Aufmerksamkeit. Die Tragödie von Euripides - übersetzt und herausgegeben von Peter Krumme - ist für Zuschauer ab 14 Jahre geeignet. Spieldauer: 90 Minuten ohne Pause. Um 17.30 Uhr gibt es eine Einführung in das Stück.