Zwickau bietet schaurige Mittelalter-Führungen an

Historie Stadtrundgang zu Themen wie den Bierkriegen, zu Raub und Mord in alten Zeiten

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Das Zwickauer Rathaus. Foto: Thomas Schmotz

Zwickau. Welche Strafen galten im Spätmittelalter für Diebstahl, Raub, Fremdgehen und Betrug? Was geschah beim Blutgericht von 1407? Wie kam es zu den Bierkriegen? Stimmt es, dass Skelette im Fundament des Doms St. Marien gefunden wurden? Die Antworten auf jene, und viele weitere Fragen, erhalten die Teilnehmer am "schaurigen" Rundgang durchs abendliche Zwickau.

Entlang der Zwickauer Sehenswürdigkeiten entführt die Stadtführerin ihre Gäste am 7. Juli in die dunkle Geschichte der Stadt Zwickau - von Naturkatastrophen und Unglücken über Geister, Henker und Aberglaube bis hin zur Hexenverbrennung.

Zwischendurch gibt es zur Stärkung natürlich auch eine kleine "Henkersmahlzeit". Der Rundgang findet jeden ersten Freitag im Monat - Treffpunkt ist 17:30 Uhr an der Touristinformation - außer an Feiertagen statt. Die Dauer beträgt etwa zwei Stunden. Der Rundgang ist öffentlich, keine Voranmeldung nötig.