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Zwickau: Deich an der Mulde wächst

Prävention Künftig soll besserer Schutz vor Muldehochwasser gewährleistet werden

Zwickau. 

Zwickau. Seit Anfang August laufen auf einem rund 1,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Mosel und Schlunzig die Sanierungsarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang der Zwickauer Mulde. Dabei wird der vorhandene Deich im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung erhöht und gleichzeitig verbreitert. Außerdem entsteht landseitig neben dem Schutzwall ein vier Meter breiter Deichverteidigungsweg mit einer sandgeschlemmte Decke. Diese Trasse ist aus mehreren Gründen wichtig. Einerseits wird sie für Kontrollfahrten benötigt. Auf der anderen Seite können im Fall der Fälle über den Weg auch Sandsäcke herangeschafft werden.

Sanierung ist dringend nötig

Für die Baumaßnahme, die bis September kommenden Jahres abgeschlossen sein soll, sind Kosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro veranschlagt. Wie nötig die Sanierung des in den 1930er-Jahren errichteten Deiches ist, erklärte Gerd Zobel, Betriebsleiter der zuständigen Landestalsperrenverwaltung. "Der Abschnitt, der jetzt saniert wird, hat zwar während der beiden Hochwasser von 2002 und 2013 gehalten, aber es war schon kritisch. Damals betrug der Durchfluss der Mulde in der Spitze 490 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Im Zug der Arbeiten wird er so gestaltet, dass er auch bei bis zu 670 Kubikmeter pro Sekunde noch für Sicherheit sorgt."

Um das zu erreichen, wird der Deich um 50 bis 70 Zentimeter erhöht und gleichzeitig verbreitert. Außerdem wird die Standsicherheit des Bollwerkes verbessert. Wenn im kommenden Jahr die Bautrupps abgerückt sind, wird wieder Gras angesät, das in seiner Zusammensetzung dem bisherigen Bewuchs entspricht.



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