Zwickau feiert den Tag des offenen Denkmals

Aktion Bundesweite Aktion findet zum 25. Mal statt

Zwickau. 

Zwickau. Die bundesweite Aktion Tag des offenen Denkmals findet am 9. September nunmehr bereits zum 25. Mal statt. Bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz haben sich in diesem Jubiläumsjahr auch einige Zwickauer Gewerke angemeldet. Es sind der Dom St. Marien, die Katharinenkirche und das Gewandhaus sowie das Handwerkerhaus in der Inneren Zwickauer Straße 70 a und die Pfarrkirche St. Johann Nepomuk.

Den Blick in die Ferne schweifen lassen

Auch die Matthäuskirche, das Rittergut Niederplanitz und der Wasserturm Oberplanitz haben ihre Pforten geöffnet. Im Inneren des Wasserturmes Oberplanitz können sich Besucher über die Geschichte der Wasserversorgung und über den Wasserturm informieren. Bei schönem Wetter kann man nach dem Erklimmen der 118 Stufen von der Aussichtsplattform aus seinen Blick in die Weite schweifen lassen. Auch das Wasserwerk Wiesenburg in Wildenfels hat von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Hier wird das eindrucksvolle historische Gebäude und die Originaltechnik in einer Ausstellung "Über 100 Jahre Wasserwerk Wiesenburg" vorgestellt.

Der Dom St. Marien ist eine spätgotische Hallenkirche, im Kern ist ältere Bausubstanz von Vorgängerbauten bis in das 12. Jahrhundert zurückreichend zu sehen. Die Neugotische Überformung des Bauwerks erfolgte Ende des 19. Jahrhunderts. Die Katharinenkirche ist eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche mit in Resten erhaltener hochgotischer Bausubstanz. Das Gewandhaus ist ein spätgotischer Bau, der von 1522 bis 25 als Kauf- und Zunfthaus der Tuchmacher errichtet wurde.