Zwickau soll Zentrum moderner Mobilität werden

Wirtschaft VW Sachsen und Zwickau schließen Kooperationsvereinbarung ab

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Siegfried Fiebig, Dirk Coers und Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (v.l.). Foto: Ludmila Thiele

Zwickau. Die Volkswagen Sachsen GmbH und die Stadt Zwickau arbeiten künftig noch enger zusammen. Am Mittwoch haben VW-Sprecher Siegfried Fiebig, Dirk Coers, Geschäftsführer für Personal und Organisation, und Oberbürgermeisterin Pia Findeiß eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. "Ein unbefristeter Kooperationsvertrag mit einem Partner aus der Wirtschaft ist ein Novum für die Stadt", erklärte Zwickaus Oberbürgermeisterin. Gemeinsames Ziel ist, Zwickau zu einem Zentrum moderner Mobilität zu entwickeln. Dafür steht laut Fiebig bis 2021 ein Budget von 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

"Wir brauchen auch die Stadt und die Region"

"Die Konzernentscheidung, Zwickau zum größten europäischen E-Mobilitäts-Kompetenzzentrum zu entwickeln und hier ab 2019 den neuen I.D. und den I.D. Crozz zu produzieren, stellt nicht nur uns vor große Herausforderungen. Wir brauchen auch die Stadt und die Region", betont Siegfried Fiebig. Pia Findeiß sagt dazu: "Nicht nur Unternehmen, auch Städte und Regionen müssen ihren Weg in die Zukunft finden und gehen. Die Umwälzungen bei Volkswagen stellen einerseits eine große Aufgabe für Zwickau dar, etwa im Bereich der Zulieferindustrie, der Infrastrukturentwicklung oder der Bildung. Andererseits bieten die Veränderungen die große Chance, sich zu einem modernen Standort zu entwickeln. Ich bin dankbar, dass uns Volkswagen Sachsen dabei zur Seite steht."

Festgelegt werden die fünf Handlungsfelder, die gemeinsam bearbeitet werden sollen: Umwelt-Klimaschutz-Energieeffizienz, Kommunikation, Ladeinfrastruktur und Speicherkapazitäten für Elektrofahrzeuge, Stadtentwicklung und Bildung. Dazu wird eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Volkswagen Sachsen und der Stadtverwaltung gebildet.