Zwickau sucht den Superstar - Sänger holt Platz 3

Wettbewerb Zum Stadtfest buhlten zehn Gesangstalente um den Titel "Zwickauer Superstar"

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Der Drittplatzierte Hans Kannapin (2. von rechts) mit seinen stolzen Eltern, Karsten und Verona Kannapin, und Cousin Matthias Zobelt. Foto: Thiele

Zwickau. Zwickau hat zum Stadtfest seinen Superstar gesucht und gefunden. Die 17-jährige Luise Heide aus Güldengossa bei Leipzig konnte sich unter 70 Bewerbern durchsetzen und damit eine professionelle Studioproduktion von Studio 64 Zwickau und mehrere Live-Auftritte ergattern.

Zum Finale traten sieben Sängerinnen und drei Sänger in zwei Durchgängen auf der Peter-Breuer-Bühne an. Als Glücksbringer hatte Luise ihre Avocado-Socken dabei. Auf die Frage von Moderator Frank Harnack, ob die Socken denn auch frisch gewaschen nach dem Halbfinale seien, konterte die Güldengossaerin: "Du kannst ja mal dran riechen".

Den zweiten Platz konnte die 17-jährige Zwickauerin Tessa Schmucker erkämpfen, die wohl den größten Fanclub zum Finale von "Zwickaus Superstar" mitbrachte. Als bester männlicher Kandidat wurde der 28-jährige Hans Kannapin mit dem dritten Platz geehrt. Unterstützt wurde der Verkäufer, der in seiner Freizeit auch bei Parodie-Shows und als Choreograf auftritt, von seinen Eltern, Karsten und Verona Kannapin, und dem Cousin Matthias Zobelt.

Unterstützung vom Niederrhein

Der 39-jährige Zobelt reiste extra aus Krefeld nach Zwickau an, um Hans bei dem Wettbewerb moralisch beizustehen und sich das erste Mal das Zwickauer Stadtfest anschauen zu können. Der in Zwickau geborene Krefelder zollte allen Teilnehmern großen Respekt: "Da ich gerade eine Ausbildung zum Elektrotechniker absolviere, weiß ich, wie schwierig es sein kann, schon vor einer kleinen Gruppe nur zu sprechen". Zobelt, der als 13-Jähriger Zwickau mit seiner Familie verließ, könnte sich gut vorstellen, dass nächstes Jahr Zwickaus Superstar auf einer größeren Bühne gesucht wird.

Erdacht wurde "Zwickaus Superstar" vom 27-jährigen Zwickauer Christopher Kühn. Nach dem mehrstündigen Wettbewerb konnte Kühn als "Smaxis" mit einem eigenen Auftritt zeigen, dass er nicht nur bewerten kann.