Zwickau: Vier Frauen erleiden Gasverletzungen

Feuerwehr Rettungskräfte mit in der Innenstadt im Einsatz

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Ein Großaufgebot von Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kam zum Einsatz.Foto: Andreas Wohland  Foto: Andreas Wohland

Zwickau. Ein bislang noch nicht identifiziertes Gas sorgte am Mittwochnachmittag in der Zwickauer Innenstadt für einen Großeinsatz von Kräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei.

Betroffene klagen über Atemnot

Die unbekannte Substanz hatte im Erdgeschoss des Hauses der "Freien Presse" bei vier Mitarbeiterinnen zu erheblichen körperlichen Beschwerden geführt. Sie klagten unter anderem über Schwindelgefühl, Augenbrennen und Atemnot. Nach einer Erstversorgung durch Notärzte und Rettungssanitäter, die unverzüglich an Ort und Stelle eintrafen, mussten die Frauen zur weiteren medizinischen Behandlung zunächst in Zwickauer Krankenhäuser gebracht werden.

Frau muss in Notaufnahme

Eine der vier Betroffen hatte es bei diesem Vorfall derart schlimm erwischt, dass sie sogar stationär aufgenommen werden musste. Erst am Donnerstagnachmittag durfte sie die Klinik wieder verlassen. Während des Einsatzes, bei dem zunächst ein Gasaustritt angenommen wurde, blieben das Mariengäßchen und die Hauptstraße für gut eine Stunde gesperrt. Mit schwerer Atemschutztechnik ausgerüstete Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr überprüften das Gebäudeinnere auf mögliche weitere Opfer und lüfteten die Räume.

Hinweise auf die Quelle der offensichtlich gefährlichen Substanz, die zu den Beschwerden bei den vier Frauen geführt hatte, konnten vorerst nicht gefunden werden. Jetzt liegt der Vorgang auf dem Tisch der Kriminalpolizei, die wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt ermittelt.