Zwickau wirbt um Investoren

Immobilien Innerstädtische Objekte unterm Hammer

Seit Montag dieser Woche präsentiert sich die Stadt Zwickau im Rahmen der EXPO REAL in München einem internationalen Publikum. Wie schon in den Vorjahren nutzen Vertreter der Schumannstadt den Gemeinschaftsstand des Freistaates Sachsen, um auf der wichtigsten europäischen Fachmesse für Immobilien und Investitionen das Standortmarketing zu intensivieren. Der Auftritt in Halle 2A unter dem Titel "Stadt. Land. Möglichkeiten. - Simply saxony." erfolgt gemeinsam mit den Städten Dresden und Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Finanzministerium , der Sächsischen Aufbaubank, der LBS Ost, dem Sächsischen Immobilien- und Baumanagement sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen. Zwickauer Schwerpunktthema ist neben der grundsätzlichen Bewerbung des hiesigen Wirtschaftsstandorts die Präsentation dreier ausgewählter, zentrumsnaher Investitionsobjekte, deren Zukunft den Planern hinsichtlich der städtebaulichen Entwicklung besonders am Herzen liegt. Dabei handelt es sich zum einen um Teilbereiche der Spiegelstraße im Sanierungsgebiet Bahnhofsvorstadt. Ein weiteres Objekt ist das Karree an der Ecke Werdauer und Humboldtstraße, welches das einstige Königlich-Sächsische Krankenstift Zwickau beinhaltet. Das für Investoren wohl interessanteste Objekt dürfte das direkt südlich des Amtsgerichts zwischen Humboldtstraße und Dr. Friedrichs-Ring gelegene Quartier sein, das neben der ehemaligen Stadtbibliothek auch das Gebäude des ehemaligen Gerhard-Hauptmann-Gymnasiums beinhaltet. Der Komplex ist nicht nur höchst repräsentativ, sondern grenzt auch unmittelbar an die Fußgängerzone an. Aktuell wird das Erdgeschoss noch von Gruppen der Kita Stadtstrolche genutzt, die kommenden Sommer in ein Gebäude auf dem Gelände der Humboldtschule umziehen, während die Zimmer im Obergeschoss aufgrund der Umbaumaßnahmen im Theater als Proberäume dienen.