Zwickauer besuchen Biennale

Kunst Förderstudio organisiert seit zehn Jahren Reisen zu Ausstellungen nach Venedig

Zwickau. 

Zwickau. Das Förderstudio für Grafik und Malerei des Zwickauer Kunstvereins organisierte erneut eine Fahrt zur Kunst-Biennale in Venedig. Die 58. Biennale, die noch bis zum 24. November an zwei Ausstellungsorten zu sehen ist, war bereits die fünfte in Folge für die Kunstschaffenden und Freunde des Förderstudios.

42 Kunstfreunde brachen früh um 5 Uhr am 16. Oktober mit dem Reisedienst Leistner Richtung Venedig auf, der seit der ersten Venedig-Reise des Förderstudios vor zehn Jahren für die Gesamtorganisation verantwortlich zeichnete. "Es war wie immer Spitze", lobte Hobby-Malerin Petra Jäntsch, die erprobterweise wieder als organisatorisches Bindeglied agierte.

Künstler nutzen außergewöhnliche Gelegenheit

Auf der Hinfahrt nach Venedig schmiss die Zwickauerin eine Runde auf ihr einen Tag zuvor vollendetes 67. Lebensjahr. Mit der Arbeit aufzuhören komme für sie dennoch noch nicht in Frage. "Dafür liebe ich meine Arbeit viel zu sehr", sagt die passionierte Hobby-Malerin, für die die Kunst der Gegenpol zu ihrem Beruf in Gebäudemanagement und Bauinstandhaltung bei Westermann Druck ist. Ihr Quartier schlugen die Zwickauer Kunstfreunde im Hotel Eden in Lido de Jesolo auf. Auf dem Programm standen während der sechstägigen Kunstreise drei Venedig-Tagesbesuche mit zwei geführten Führungen durch die beiden Biennale-Ausstellungsorte: Giardini und Arsenale.

Auf der Rückfahrt nach Zwickau besuchte die Gruppe noch Ausstellungen in der italienischen Stadt Padua. Am Übernachtungsort am Gardasee nahmen sich einige Künstler auch die Zeit, um das schöne Licht und die wunderschöne Sicht nicht nur auf Fotos, sondern auch in Skizzen festzuhalten.

"Ich freue mich, dass alles wieder so gut geklappt hat und wir, nach vielen schönen Begegnungen und Gesprächen mit so vielen Eindrucken zurückgekommen sind", sagt Jäntsch, die jeden Samstag im Förderstudio in der Galerie im Domhof anzutreffen ist.