Zwickauer Brunnen können wieder sprudeln

Baureport Sanierung der in der Katharinenstraße abgeschlossen

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Die Brunnen in der Katharinenstraße im Zentrum sind saniert. Foto: Stadt Zwickau / Dirk Häusler

Zwickau. Die Sanierung der Springbrunnen in der Katharinenstraße in Zwickau ist abgeschlossen. Darüber informierte das Garten- und Friedhofsamt der Stadt.

Gravierende Schäden an der technischen Anlage

In der Katharinenstraße wurden 1984 der Marktweiber-, der Bierbrauer- und Tuchmacherbrunnen in Betrieb genommen. In Anlehnung an die Zwickauer Stadtgeschichte schufen die überregional bekannten Künstler Volker Beier, Jo Habort und Berthold Dietz die drei Wasserspiele.

Aufgrund gravierender Schäden an der gemeinsamen technischen Anlage und der unterirdischen Pumpenstube war eine umfassende Sanierung dringend erforderlich geworden, um die Brunnen weiter betreiben zu können. Im Zusammenhang mit den notwendigen Tiefbauarbeiten wurde auch der sehr unebene, aufgeworfene Plattenbelag durch ein gut begehbares Pflaster ersetzt. In die Sanierung ist der gesamte Bereich zwischen Jerusalemer Platz und Altem Steinweg einbezogen worden.

"Geschichte nun erlebbar"

Dirk Häuser vom Pressebüro der Stadt Zwickau erklärte dazu weiter: "Im Ergebnis konnte die städtebaulich wichtige Funktionsachse zwischen Schloss Osterstein und dem Hauptmarkt der Öffentlichkeit wieder übergeben werden. Dabei wurde die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum unter den Platanen wesentlich verbessert.

Das Hervorheben des jüdischen Denkmals macht nun Geschichte auch erlebbar. Die Flächengestaltung führt im Sinne eines einheitlichen Erscheinungsbildes im Stadtzentrum die Oberflächengestaltung der schon sanierten Bereiche in der Katharinenstraße fort. Der Kostenrahmen in Höhe von 294.960 Euro wurde eingehalten."