Zwickauer diskutieren mit Landes-Politikern

Austausch Michael Kretschmer zum "Sachsengespräch"

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Foto: Free-Photos/Pixabay

Zwickau. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am Mittwoch zum "Sachsengespräch" in das Zwickauer Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" eingeladen. Etwa 250 Männer und Frauen aus Zwickau und dem Umland waren dem Ruf des Regierungschefs gefolgt. Das Gespräch wurde von Asylfragen und Kriminalität, vor allem von Zwickauer Themen dominiert.

Je nach den Ressorts hatten die Begleiter des Landesvaters, darunter Sozialministerin Barbara Klepsch und Justizminister Sebastian Gemkow an verschiedenen Tischen Platz genommen. Auch rund um Innenminister Roland Wöller sowie die Ministerin für Integration Petra Köpping und dem Kultusminister Christian Piwarz entfachten sich rege Gespräche.

"Denen da oben" Einblicke in die Basis geben

Immer wieder kamen Fragen zur in Marienthal geplante Justizvollzugsanstalt im Speziellen und den Asylbewerbern im Allgemeinen auf. Es blieb nicht aus, dass auch ganz persönliche Probleme zur Sprache gebracht wurden. Kretzschmer hörte geduldig zu, notierte sich die eine oder andere Angelegenheit, verwies aber auch einige Male darauf, dass manche Dinge nur vor Ort geklärt werden können.

Manfred Barthels (57) meinte: "Es war sehr interessant und eine gute Möglichkeit, "denen da oben" mal Einblicke in das Leben an der Basis und die hier vorhandenen Probleme zu geben." Schmunzelnd fügte er hinzu: "Auch wenn es manchmal nur ein Luft machen war". Auch wenn der Gesprächsstoff noch lange nicht ausging, wurde nach etwa zwei Stunden das Treffen beendet. Die Zuversicht auf ein "nächstes Mal" blieb.