Zwickauer Paradiesbrücke bekommt ersten GPS-Referenzpunkt

Vermessung Geräte können auf Genauigkeit getestet werden

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Am Donnerstag wurde der GPS-Punkt in der Nähe der Paradiesbrücke offiziell der öffentlichen Nutzung übergeben. Foto: msz/Alfredo Randazzo

Zwickau. Wer wissen will, ob sein Smartphone richtig navigiert, kann dies seit Donnerstag an der Zwickauer Paradiesbrücke tun. Hier haben amtliche Vermesser einen Geodätischen Referenzpunkt (GPS) angelegt. Der Punkt befindet sich in einer Kopfplatte im Bereich der Verlängerung der Paradiesbrücke, stadteinwärts in Höhe Tunneleinfahrt B 93.

Besonders interessant für Wanderer und auch Geocacher

Er ist der erste GPS-Referenzpunkt im Landkreis Zwickau und 24 Stunden am Tag für Jedermann frei zugänglich. Experten haben den Punkt genau eingemessen - viel exakter, als das mit den üblichen Freizeitgeräten möglich ist. Auf der auf einen Steinquader montierten Platte kann nun jeder selbst überprüfen, wie exakt sein Gerät funktioniert.

Das ist für jeden Fußgänger mit Smartphone interessant, aber auch für jeden Nutzer eines Auto-Navigationsgerätes, ebenso für Wanderer, Radfahrer und auch für die vielen Anhänger der elektronischen Schnitzeljagd des Geocachings. Um Position und Höhe im Raum berechnen zu können, werden zeitgleich mindestens vier Satelliten benötigt. Einzeln genutzte Navigationsempfänger erreichen eine Genauigkeit von fünf bis zehn Metern.