Wintereinbruch in Süddeutschland

Winter Bis zu 15 cm Neuschnee in Süddeutschland

Der erste kräftige Wintereinbruch für den Herbst/Winter 2019/2020 steht Deutschland bevor. Betroffen ist vor allem Süddeutschland, hier Südbayern, Schwäbische Alb und der Schwarzwald. Seit den Nachtstunden schneit es im Allgäu bis auf 1000 Metern herab. In Grasgehren bei Obermaiselstein bildete sich gegen 1 Uhr die erste dünne Schneedecke. Doch dabei nicht genug, die Schneefallgrenze soll am Freitag bis auf zirka 700 Metern sinken, darüber sind bis zu 15 Zentimeter Schnee möglich. Glatte Straßen sind vorprogrammiert. Spätestens jetzt sind Winterreifen ein Muss. Ursache für die Schneefälle ist ein Tief über Italien. In der Höhe schaufelt es warme und sehr feuchte Luft nach Deutschland. Bodennah weht der Wind aus Nord und kalte Luft fließt ein. Der Niederschlag geht in Schnee über.

Beginn der Skisaison ist nicht mehr weit

Und auch auf dem Feldberg im Schwarzwald herrscht bereits tiefster Winter. Zirka zehn Zentimeter Neuschnee sind seit den frühen Morgenstunden gefallen. Der Schnee bleibt auf Bäumen, Autos und Wiesen liegen. Manch ein Autofahrer wird erst Schnee schieben müssen, bevor er seine Fahrt startet. Zahlreiche Touristen und Einheimische freuen sich über den Schnee. Auch die ersten Schneemänner wurden gebaut. Die Skilifte und Pistenrauben stehen noch still, die Skisaion ist nicht mehr weit entfernt. Die Schneefälle halten aktuell weiter an, sodass bis Samstagmorgen mehr als 15 Zentimeter Schnee zusammenkommen können.

Kollision verursacht kilometerlangen Stau

Der Winter hält Einzug in Süddeutschland und bringt erste Probleme mit sich. Die A81 zwischen Engen und Geisingen in Fahrtrichtung Bodensee war für mehrere Stunden gesperrt. In Höhe des Rastplatzes Geisingen, auf 800 Höhenmeter war die Straße innerhalb weniger Kilometer mit Schnee und Matsch bedeckt. Für insgesamt drei PKW endete dies mit einer Kollision. Ein kilometerlanger Stau entstand. Nachdem die Unfallautos abgeschleppt wurden, musste der Winterdienst zur Unfallstelle. Die Fahrbahn war teilweise mit Schnee bedeckt. Das salzen dauerte jedoch, der Winterdienst stand ebenfalls im Stau und musste mit der Polizei zur Unfallstelle eskortiert werden.