200 Jahre Schumann: Sonderausstellung beleuchtet Schuljahre des Komponisten
Zwickau

Vor 200 Jahren besuchte Robert Schumann die Schule in seiner Heimatstadt Zwickau.

Aus diesem Anlass widmet sich das Robert-Schumann-Haus vom 11. Januar bis 6. April in einer Sonderausstellung der Schulzeit des späteren Komponisten.

 

Originaldokumente aus Schumanns Jugend

Im Mittelpunkt stehen einzigartige Dokumente aus Schumanns Jugendjahren, darunter Schulaufsätze mit Lehrerkommentaren, frühe handschriftliche Aufzeichnungen sowie Zeugnisse seiner literarischen Ambitionen. Das Museum besitzt diese Quellen seit dem Erwerb von Schumanns Nachlass vor 100 Jahren.

 

Schule damals und heute

Die Ausstellung beleuchtet zugleich Schumanns frühe musikalische Aktivitäten und vergleicht das Schulwesen des 19. Jahrhunderts mit heutigen Bildungsformen. Ergänzt werden die Exponate aus dem Museumsbestand durch Leihgaben aus Privatbesitz und dem Stadtarchiv Zwickau.

 

Ein Brief aus dem Jahr 1827 erstmals gezeigt

Zu sehen sind außerdem Originalporträts von Lehrern und Schulfreunden. "Erstmals öffentlich gezeigt wird ein Brief Schumanns an seinen Schulfreund Emil Flechsig aus dem Jahr 1827, der jüngst im Rahmen der Schumann-Briefedition ediert wurde", so Museumsleiter Dr. Thomas Synofzik

 

Konzert zum Jubiläum

Begleitend zur Ausstellung findet am Freitag, 27. Februar, um 17 Uhr ein Konzert mit dem Streichquartett Quattrovaganti und Thomas Synofzik am Hammerflügel statt.

 

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Robert-Schumann-Hauses zugänglich.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

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