Alte Musikinstrumente und die Museumszukunft: Interessante Themen im Schaudepot

Das Stadtmuseum Lichtenstein lädt zum „Treffpunkt Schaudepot“ ins Palais

Lichtenstein/Sa.

Gleich zwei interessante Themen gibt es, wenn es am Sonntag, dem 12. April in Lichtenstein wieder „Treffpunkt Schaudepot“ heißt. Die Veranstaltungsreihe des Stadtmuseums findet im Kultur.Palais. Lichtenstein Neubau am Palais statt. Dort gewährt das Museum Einblick nur in seine Sammlung, da noch nicht klar ist, wie es dauerhaft weitergehen soll.

Drehorgeln und Walzenspieldose erklingen

Mechanische Musikinstrumente aus dem eigenen Bestand sind diesmal das Thema. Neben Drehorgeln, in denen Luft und Lochkarten oder eine ausgeklügelte Mechanik die Musik machen, geht es auch um eine Walzenspieldose, die am Sonntag übergeben wird. Restaurator Tim Lücke hat sie aufgearbeitet. „Er stellt seine Arbeit vor und erläutert die einzelnen Schritte zur Wiederherstellung des Instrumentes, das dadurch nicht nur äußerlich ausstellungswürdig geworden ist. Es kann auch wieder gespielt werden“, erklärt Museumsleiterin Anne-Sophie Berner. Der Freundeskreis des Museums hatte sich maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Spieldose restauriert werden kann.

Meinungen und Wünsche zur Museumszukunft sind gefragt

Auch um die Zukunft des Museums soll es am Sonntag gehen. Denn es beginnt die Bürgerbeteiligung, die die im Rahmen der Erstellung einer Machbarkeitsstudie für das ehemalige Callnberger Rathaus stattfindet. Mitarbeitende werden vor Ort sein und wollen mit den Bürgern ins Gespräch kommen, unter anderem über Erwartungen an ein neues Museum, Wünsche für die stadtgeschichtliche Ausstellung und vieles mehr. „Es gibt viele Menschen, die sich für die Geschichte und das Museum interessieren“, sagt Anne-Sophie Berner und hofft, dass sie sich einbringen und so eine Vision für ein neues Museum entstehen kann.

Das Schaudepot hat viel zu bieten

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 14.30 Uhr, mit dem Kaffeetrinken. Der Vortrag folgt ab 15 Uhr. Der Eintritt zur Veranstaltung und ins Schaudepot, in dem es beispielsweise auch Erinnerungen an Lichtensteiner Gaststätten und den Zoodirektor Karl-Max Schneider gibt, kostet 2 Euro.

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