Auf den Spuren des Altbergbaus: Bergquartalsfest in Wolkenburg

Ein Tag voller Geschichte, Tradition und Programm

Limbach-Oberfrohna

Hier ist Ihr Text mit passenden Zwischenüberschriften, ohne dass am eigentlichen Text etwas verändert wurde:

Am 20. Juni wird zum jährlichen Bergquartalsfest an das Bergamtshaus in Wolkenburg eingeladen. Rund um das historische Gebäude, das Zur Papierfabrik 10 zu finden ist, gibt es von 10 bis 18 Uhr ein buntes Programm.

Führungen und Ausstellung

Stündlich werden Führungen durch die Sankt-Anna-Fundgrube angeboten. Die letzte findet um 14 Uhr statt. Dabei ist festes Schuhwerk empfohlen. Den ganzen Tag über kann man sich die Ausstellung im Bergamtshaus anschauen und staunen, was in einer Region, die nicht vordergründig für Bergbau bekannt ist, über die Jahrhunderte gefördert wurde.

Als Gäste sind auch dieses Jahr wieder die Wolkenburger Landsknechte dabei. Wenn diese um 13.30 und 15.15 Uhr böllern, sollte man nicht empfindlich auf den Ohren sein.

Ein Höhepunkt bei jedem Bergquartalsfest ist das gemeinsame Singen des Steigerliedes, welches 2026 um 15.15 Uhr gesungen wird.

Attraktionen und Kinderprogramm

Über den Tag gibt es zudem eine Oldtimerschau und Traktoren zu bestaunen. Im Rahmen der Kinderbetreuung kann man Gold waschen, es werden Märchen vorgelesen, man kann basteln oder auf der Hüpfburg springen.

Für die erwachsenen Gäste gibt es Weine vom Weingut Sommer aus Hambach oder frisch gezapftes Fassbier. Neben Lamm und Rostern vom Grill stehen auch Kaffee und Kuchen zum Angebot.

Geschichte und Hintergrund des Vereins

Die AG Altbergbau/ Geologie Westsachsen gibt es seit 46 Jahren. Unter wolkenburger-bergbaurevier.de kann man sich über die Historie des Vereins und seine Tätigkeiten näher informieren. Der Erzbergbau im Erzgebirgsvorland war über die Zeit fast in Vergessenheit geraten. Im hiesigen Granulitmassiv strichen ebenfalls Kupfer-, Blei- und Silbererzgänge zutage und wurden bereits im 14. Jahrhundert abgebaut.

Anfahrt und das historische Bergamtshaus

Das Besucherbergwerk „St. Anna Fundgrube“ erreicht man von Wolkenburg aus im Ortsteil Herrnsdorf. Die Straße „Zur Papierfabrik“ überquert den Herrnsdorfer Bach and führt dort am ehemaligen Bergamtshaus vorbei. Wenige Meter weiter befindet sich am Waldrand auch ein Wanderparkplatz.

Das frühere Bergamtshaus wurde 1613 erstmals urkundlich erwähnt und stellt wohl eines der ältesten bis heute erhaltenen Gebäude im Ortsteil Herrnsdorf dar. In den Jahren von 2006 bis 2015 wurde es mit Unterstützung der Stadt Limbach-Oberfrohna sowie mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und soweit möglich, durch zahlreiche Arbeitsstunden der Mitglieder der AG wieder restauriert.

Im Obergeschoß wurde eine kleine Ausstellung zur Geologie und Montangeschichte des Wolkenburger Reviers eingerichtet, die an den Öffnungstagen oder auf Voranmeldung besichtigt werden kann.

Die nächsten Gelegenheiten, die Sankt-Anna-Fundgrube zu besichtigen, gibt es am Tag der Deutschen Einheit sowie am 31. Oktober.

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