Bahnhofsvorplatz vor Umbau: Startschuss für Millionenprojekt gefallen

Der Umbau des Areals hat offiziell begonnen. Entstehen soll in den kommenden Jahren ein moderner und barrierefreier Umsteigepunkt.

Zwickau

Es war ein langer Weg, doch jetzt ist es soweit, der Bahnhofsvorplatz in Zwickau wird in den kommenden Jahren neu gestaltet. Heute ist im Beisein von Staatsministerin Regina Kraushaar der erste symbolische Spatenstich erfolgt.

Teil eines größeren Modernisierungsprojekts

Das Projekt läuft im Rahmen des Investitionspakets „Modernisierung der Zwickauer Stadtbahn“. Das Areal wird durch den Umbau zu einem übersichtlichen, barrierefreien und moderner Umsteigepunkt zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und wird auf die Bedürfnisse von Fahrgästen und Verkehr abgestimmt.

Schlüsselort für die Stadt

„Der Spatenstich ist eine kleine Geste – das Projekt bedeutet für die Stadt Zwickau unheimlich viel“, sagt Zwickaus Baubürgermeisterin Silvia Queck: „Der Bahnhofsvorplatz ist ein Schlüsselort für die Stadt, wo man Gäste willkommen heißt, aber auch Gäste sowie Zwickauer verabschiedet, wenn sie sich auf Reisen begeben.“

Aktuell werde der Platz, so wie er sich darstellt, dieser Aufgabe nicht gerecht.

Projekt seit Jahren im Blick

„Wir haben das Projekt seit Jahren vor Augen und haben jetzt die Möglichkeit, in die Umsetzung zu gehen“, freut sich Steve Preißner, kaufmännischer Geschäftsführer der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH (SVZ).

70 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme

Der Bahnhofsvorplatz sei Teil einer Komplex-Maßnahme, wo man in Summe von 70 Millionen Euro Investition spricht. Die Maßnahme werde mit 85 Prozent durch Bund und Land gefördert und zu 5 Prozent durch den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS).

Allein für den Bahnhofsvorplatz werden 12,5 Millionen Euro investiert.

Weitere Bauabschnitte bis 2029

Zum Gesamtprojekt gehören die Innenstadt-Tangente und die Querspange zwischen Hauptbahnhof und Werdauer Straße, die bis 2029 umgesetzt werden soll, wie Steve Preißner erklärt.

Man plane 2030 damit, in den Linienbetrieb zu gehen.

Einschränkungen für Fahrgäste

Bis alles fertig ist, müssen sich Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs auf einige Herausforderungen einstellen, bedingt durch nötige Sperrungen und Verlegungen.

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