BSV Sachsen Zwickau: Heimspiel gegen Metzingen, dann wartet der Meister

Vor dem Heimspiel gegen Metzingen muss der BSV Sachsen Zwickau mehrere Ausfälle verkraften. Nur wenige Tage später geht es zum Deutschen Meister.

Zwickau

Gegen den Tabellensiebenten der Hauptrunde 2025/26 TuS Metzingen bestreitet der BSV Sachsen Zwickau am Sonntag sein zweiten Heimspiel der neuen Saison. Beginn ist 17 Uhr in der Sparkassen-Arena.

Personalsorgen vor dem Heimspiel

Das Team der Gäste besteht aus 18 Spielerinnen. Darunter sind vier Zugänge unter ihnen auch die Schweizerin Charlotte Kähr, die zuletzt beim BSV spielte. Julia Niewiadomska, Zoe Stens, Silje Broms Petersen und Kristina Dramac fallen beim BSV für die Partie alle verletzt aus. „Wichtige Spielerinnen fehlen. Wir wollen unsere beste Leistung bringen und es ist eine gute Chance für die jungen Spielerinnen. Metzingen ist eine starke Mannschaft. Sie sind seit Jahren sehr stabil. Wir haben in den letzten Jahren viele Male gegen sie gewonnen“, sagte BSV Co-Trainerin Rita Lakatos. Die Ergebnisse der vergangenen Spielzeiten in Zwickau: 2022/23 (26:25), 23/24 (27:23), 24/25 (28:22). In der vergangenen Serie trennte man sich 32:32.

Wiedersehen mit einer Ex-Zwickauerin

Bereits am Mittwoch wartet auf die BSV-Frauen das nächste Punktspiel. Die Zwickauer Mannschaft steht vor einer enorm schweren Aufgabe und spielt beim amtierenden Deutschen Meister, HSG Blomberg-Lippe. Der Kader der HSG hat sich gegenüber der vergangenen Saison nicht groß geändert. Es gab nur fünf Abgänge. Drei neue Spielerinnen wurden verpflichtet. Auch beim Championsleague-Teilnehmer gibt eine ehemalige Spielerin vom BSV. Es ist die Isländerin Diana Dögg Magnusdottir, die von 2020 bis 2024 für Zwickau spielte.

Zwei rote Karten und zahlreiche Ausfälle

Ohne Niewiadomska, Stens und Dramac trat der BSV bei Frisch Auf Göppingen an. Knapp mit 28:29 (15:16) unterlagen die stark geschwächten Zwickauerinnen. Es war für den BSV kein einfaches Spiel, zumal Viktoria Hasselbusch und Rita Campus zwei Spielerinnen bereits in der 1. Halbzeit Rot sahen. „Ich bin seit 2017 beim BSV, so ein Spiel habe ich noch nie erlebt mit zwei roten Karten, mehreren Verletzten und Ausfällen. Zuletzt hatten wir nur noch acht Spielerinnen, davon zwei Torhüterinnen.

Alexandra Humpert hat erneut eine starke Torhüterleistung geboten“, betonte Lars Radecker, Mannschaftsverantwortlicher des BSV.

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