BSV Zwickau gelingt der dritte Saisonsieg

Starke Teamleistung und beste Spielerin Laura Penzes sorgen für 25:23-Erfolg

Zwickau

Nach der hohen 22:35-Auswärtsniederlage bei der Sport-Union Neckarsulm Ende des vergangenen Jahres hat sich der BSV Sachsen Zwickau im ersten Punktspiel 2026 der Handball-Bundesliga mit einem knappen 25:23 (12:7)-Sieg und einer starken Leistung zurückgemeldet. Nach einem Weitwurf in das leeren Göppinger Tor fiel die Entscheidung. In der neunten Saisonpartie des Spieljahres 2025/26 war das der dritte Erfolg. Von den Fans gab es am Ende dafür tollen Applaus.

Trainer zufrieden

„Ich bedanke mich, dass ihr in acht Tagen zum zweiten Mal in die Halle gekommen seid. Es war ein hartes Spiel für beide Mannschaften. Wir hatten das Spiel 45 Minuten in Griff. Jetzt freue ich mich auf ein paar ruhigere Tage“, sagte BSV-Trainer Norman Rentsch.

Das waren die erfolgreichsten Werferinnen

Über die Zwischenstände 9:6 (22.), 12:7 (30.), 16:11 (38.), 20:14 (46.) und 21:21 (56.) kamen die Zwickauerinnen vor 1528 Zuschauern gegen Frisch-Auf Göppingen zum erwähnten Ergebnis. Die erfolgreichsten BSV-Werferinnen waren: Laura Penzes (8/5), Laura Szabo (5), Silje Bröns Petersen (5/1). Die 26-jährige Ungarin und Rückraumspielerin Penzes wurde beim BSV als beste Spielerin ausgezeichnet.

Gute Abwehrarbeit

„Wir haben eine gute Abwehrarbeit gemacht. Ich möchte ein Dankeschön an euch sagen für die sehr gute Unterstützung“, lobte die erfolgreichste Zwickauer Torschützin die Zuschauer. „Nach einem Sechs-Tore-Rückstand sind wir noch zum Ausgleich gekommen. Am Ende haben wir toll gekämpft und nicht aufgegeben. Schade, dass es zum Punkt nicht gereicht hat“, gestand Gäste-Coach Nico Kiener. Die Torhüterin Celina Meißner, die bei Göppingen als beste Spielerin geehrt wurde, bekannte: „Wir wussten, dass es in Zwickau schwer werden würde.“

Spielerin verletzt

In diesem spannenden Spiel verletzte sich die BSV-Spielerin Charlotte Kähr bei einer Rettungstat (47.) und musste vom medizinischen Personal auf der Platte und an der Seite länger behandelt werden. Die Schweizerin wurde zudem ins Krankenhaus gebracht.

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