Bürgerbudget: So verteilt Glauchau rund 96.000 Euro

Bürger und Vereine können bis 31. Juli ihre Ideen einreichen. Was sie beachten müssen und warum es keine Unterstützung für Vorhaben in den Ortsteilen gibt.

Glauchau

Gute Ideen und kreative Projekte sollen mit dem Bürgerbudget in Glauchau umgesetzt werden. Dafür stehen in diesem Jahr rund 96.000 Euro zur Verfügung. Welche Schritte die Bürger unternehmen müssen. Die Stadtverwaltung gibt Tipps zur Umsetzung.

Stadt legt Obergrenze fest

Vorschläge: Bürger, die 16 Jahre alt sind und ihren Hauptwohnsitz in Glauchau haben, dürfen Vorschläge einreichen. Das gilt auch für Vereine, Bürgerinitiativen, Verbände, Kirchengemeinde und Firmen.

Obergrenze: Sie liegt bei 25.000 Euro. Maßnahmen zur Verschönerung des Stadtbildes sowie zur Verbesserung von Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit. Auch Baumaßnahmen und Reparaturen in städtischen Einrichtungen und Liegenschaften werden unterstützt.

Geld fließt nur in die Kernstadt

Territorium: Unterstützung aus dem Bürgerbudget gibt es nur für Vorhaben in der Kernstadt. Dazu gehören nicht die Ortschaften Reinholdshain, Niederlungwitz, Wernsdorf, Gesau/Höckendorf/Schönbörnchen, Rothenbach/Albertsthal und Jerisau/Lipprandis. Sie haben über die Ortschaftsräte ein eigenes Budget, über dessen Verwendung die Ortschaftsräte entscheiden.

Zeitplan: Die Antragsformulare, die auf der Stadt-Homepage zu finden sind, müssen bis 31. Juli 2026 in der Stadtverwaltung eingegangen sein. Der Stadtrat entscheidet dann, welche Vorhaben umgesetzt werden dürfen. Die Realisierung kann entweder unter Regie der Stadt oder unter Federführung der Antragsteller erfolgen. So soll Schritt für Schritt ein Beitrag zur Aufwertung des Stadtbildes geleistet werden.

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