Der „Lebenshof“ in Waldenburg hat Bio-Gemüsepflanzen und einiges mehr zu bieten

Der Pflanzenverkauf ist angelaufen und geht bis zum Waldenburger Basilikum-Markt

Waldenburg

In Waldenburg am Pfarrgrund 3 ist der Lebenshof ein „Geheimtipp“, wenn es um selbst gezogene Pflanzen für das eigene Beet oder auch Gemüse, Kräuter und Beeren geht. Der Hof gehört zum Lebenshilfewerk Hohenstein-Ernstthal, das hier unter anderem Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung geschaffen hat.

Die Tomatenpflanzen sind schon ziemlich groß

Die Regie auf dem Hof haben Jana und Daniel Pistorius, die beide über viel Landwirtschaftserfahrung verfügen. Im Gewächshaus, auf kleinen Feldern und den Beerenplantagen haben sie gut zu tun. „Die Tomatenpflanzen sind richtig geschossen als es am ersten Maiwochenende so warm war“, erzählt Jana Pistorius. Deshalb sollen die Pflanzen verschiedener Tomatensorten nun schnellstmöglich verkauft werden, damit sie bei ihren neuen Besitzern in den Boden kommen und im Sommer dann leckere Früchte tragen. Gurkenpflänzchen, Basilikum, Zucchini und vieles mehr gibt es ebenfalls zu kaufen.

Verkauf auch auf dem „berühmten“ Markt

Wenn am 31. Mai wieder der Basilikum-Markt im Grünfelder Park in Waldenburg stattfindet und wieder tausende Besucher anlocken dürfte, ist der Lebenshof auch wieder mit einem Stand dabei. Da der Markt aus Gärtnersicht recht spät stattfindet, wurden verschiedene Pflanzen noch einmal nachgezogen, damit sie beim Verkauf die richtige Größe haben.

Einen Hofladen gibt es ebenfalls

Doch nicht nur beim Basilikum-Markt und über einige Partner verkauft der Lebenshof seine Produkte. Es gibt auch einen kleinen Hofladen, in dem unter anderem Aronia- und Apfelsaft, die beliebten Kräuter und einiges mehr erhältlich sind. Später im Jahr kommt auch das Gemüse dazu. Im Sommer können zudem Johannis- und Stachelbeeren, aber auch Aronia und Jostabeeren gepflückt werden.

Der Hof soll sich weiter entwickeln

Drei Seiten des Bauernhofes im Pfarrgrund sind bereits saniert. Und anderen ist so auch Platz für die Kräuterschule und einen Vortrags- und Seminarraum entstanden. Die alte Scheune auf der Südseite soll perspektivisch noch saniert werden und künftig mehr Tiere beherbergen. Regulär geöffnet ist der Hofladen von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr. Normalerweise ist an Werktagen aber auch etwas später noch jemand anzutreffen, wenn es Wünsche nach Pflanzen, Gemüse oder anderen Produkten des Lebenshofes zu erfüllen gibt.

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