Der nächste Lichtensteiner Weinjahrgang wird nach der Schlössernacht geerntet

Schloss und Weinberg sind Wahrzeichen von Lichtenstein. Während die Weinernte läuft, laufen auch wichtige Gespräche zur Zukunft.

Lichtenstein/Sa.

Insgesamt rund 700 Reben wachsen am Fuße des Lichtensteiner Schlosses auf dem Weinberg von Schlossbesitzer Mario Schreckenbach. Sie erfordern nicht nur während der Pflege viel Handarbeit, sondern auch bei der Weinlese.

Drei Sorten werden geerntet

Daher ist Schreckenbach froh, dass es bei der Weinlese nicht nur Helfer aus der Familie gibt. Auch weitere fleißige Hände packten mit an. Zunächst wurde die Sorte Solaris geerntet. In zwei bis drei Wochen folgen auch noch Muscaris und Souvignier Gris. Die weitere Verarbeitung bis zur Abfüllung erfolgt in Radebeul.

Wein wurde zur Schlössernacht verkauft

Wie der Lichtensteiner Wein schmeckt, konnte auch zur Schlössernacht probiert werden. Denn nachdem der 2024er Jahrgang durch Spätfrost dürftig ausfiel, wurde 2025 wieder gut geerntet. „Dieses Jahr ist es etwa auf demselben Niveau“, sagt Mario Schreckenbach, der seine eigenen Weine privat, aber auch über das Schönburger Palais in der Lichtensteiner Altstadt verkauft. Hinter dem historischen Gebäude liegen sein Weinberg und der von Unternehmer Christoph Rabe. Eine Zusammenarbeit mit weiteren Gaststätten ist geplant.

Wie geht es beim Bau weiter ?

Zur Schlössernacht kamen insgesamt rund 1000 Besucher nach Lichtenstein an und ins Schloss, wo ein abwechslungsreiches Programm mit Kanonendonner, Führungen, Musical und einigem mehr gab. Fassade und Dach des Schlosses wurden mittlerweile aufwendig saniert. Innen gibt es aber noch viel zu tun, doch der Bau pausiert schon einige Zeit. „Es laufen gute Gespräche mit möglichen Investoren“, betont Mario Schreckenbach, der sein Herzensprojekt in Lichtenstein so bald wie möglich fortsetzen will.

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