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In Steffis Schranklädchen gibt es allerlei zu entdecken - von Dekoration bis Geschenkideen. Alles von Hand gemacht. Foto: privat
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Was als Hobby begann, wird jetzt Realität: Eine Crimmitschauerin eröffnet ihr eigenes Schranklädchen – mit handgemachten Unikaten und einem Einkaufssystem auf Vertrauensbasis.
Stephanie Pelz aus Crimmitschau hat eine Leidenschaft und viel Talent: Sie stellt Dekoartikel aus eigener Handarbeit her. Das können verschiedene Dinge aus Gießkeramik sein, aber auch Kerzen, Seifen, Schlüsselanhänger und alles, was der jungen Mama so einfällt.
„Ich habe schon immer gern gebastelt und gestalte leidenschaftlich gern Dekoration und Geschenkeartikel. Irgendwann waren alle in der Familie und im Freundeskreis beschenkt, aber Ideen hatte ich immer noch. Diese möchte ich gern umsetzen und anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, lacht sie.
Deshalb hat sich die 37-Jährige einen kleinen Traum erfüllt: Ab dem 2. März 2026 verkauft sie ihre eigenen, mit Liebe hergestellten Produkte in „Steffis Schranklädchen“ auf ihrem eigenen Grundstück in der Zwickauer Straße 53 in Crimmitschau beim Autohaus Behring. Zwei Schranklädchen werden die Gäste hier dann vorfinden. Die Öffnungszeiten von „Steffis Schranklädchen“ sind von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr geplant.
Doch warum eigentlich Schranklädchen? „Die Handwerkskunst hat mich schon immer begeistert, sei es das Töpfern, damals im Internat, oder später das Nähen an der Nähmaschine, eigene Kleidung für die Kinder herzustellen hat mir schon immer großen Spaß gemacht“, erklärt sie und führt weiter aus: „Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich überhaupt so ein Schranklädchen eröffne, da die Auflagen sehr hoch sind. Solche Schranklädchen haben mich im Urlaub immer schon begeistert, wie viel Liebe und natürlich auch wie viel Arbeit darin steckt, bis das Produkt erstmal im Schranklädchen zu finden ist.“
Außerdem ist Stephanie Mama von drei Kindern. Ihr kleinster Schatz ist gerade einmal acht Monate alt und da möchte sie natürlich die Elternzeit auch voll genießen. Die Schranklädchen sind sozusagen eine Leidenschaft nebenbei. Eigentlich hat sie noch einen Hauptjob beim DRK Betreuten Wohnen, den sie auch nicht aufgeben möchte.
Zu ihren Handarbeiten gehören neben dem Keramikguss auch das Bedrucken von Gläsern (ebenso Plotten oder durch Rub-on-Sticker), das Gießen von Kerzen, das Filzen und Häkeln, die Arbeit mit Flex Folie oder das Bedrucken von Baumscheiben mit Serviettentechnik. Die Kunden und Kundinnen dürfen sich übrigens auf immer saisonal passende Produkte freuen.
Besonders aufwendig sind Blumensträuße aus Wachs. „Wachsblumen sind mein Heiligstes, sowas würde ich nur auf Anfrage herstellen. So ein Wachsblumenstrauß dauert in der Regel ein paar Stunden, das Wachs muss bei einer bestimmten Temperatur geschmolzen werden, dann wird das Wachs in Silikonformen gegossen und bearbeitet. Die Wachsblumen können individuell gestaltet werden, je nach Wunsch.“ So ein Blumenstrauß dauert schon einmal zwei Tage in der Herstellung, da die junge Mama nur in den Schlafpausen des Babys arbeiten kann.
Wie bezahlt man eigentlich in so einem Schranklädchen? Bezahlt wird hier auf Vertrauensbasis und zur Selbstbedienung. Die Preise starten ab 50 Cent, können aber auch bis 20 Euro hochgehen, je nachdem, welches Item man kaufen möchte. „Der Einkauf funktioniert mit einer Einkaufliste, die jeder Kunde ausfüllen sollte, um mir bei der Abrechnung und Buchhaltung zu helfen. Diese wird zusammen mit dem Geldbetrag in einem Umschlag in die Kasse gesteckt. Der Betrag kann in Bar oder per PayPal beglichen werden“, erklärt Stephanie.
So geht für die Crimmitschauerin ein kleiner Traum in Erfüllung, bei dem BLICK.de vollen Erfolg wünscht.
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