Ein Meilenstein fürs Clarios-Werk: 100 Millionen AGM-Batterien in Zwickau produziert

Im Clarios-Werk in Zwickau, das weltweit als größter Produktionsstandort für moderne AGM-Fahrzeugbatterien gilt, sind bis dato 100 Millionen AGM-Batterien produziert worden.

Zwickau

Es ist Meilenstein – im Clarios-Werk in Zwickau, das weltweit als größter Produktionsstandort für moderne AGM-Fahrzeugbatterien gilt, sind bis dato 100 Millionen AGM-Batterien produziert worden. Ein Anlass für das Unternehmen, Gäste aus Wirtschaft und Politik einzuladen und gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort diesen Rekord zu feiern.

Seit 120 Jahren werden Batterien am Standort hergestellt

Aktuell sind am Standort in Zwickau rund 550 Leute beschäftigt. Die Herstellung von Batterien reicht in Zwickau 120 Jahre zurück und seit 2001 konzentriert man sich ausschließlich auf die Produktion von AGM-Batterien. Die gehen von Zwickau aus auf den europäischen und amerikanischen Markt.

Diese Art der Batterie steckt in allen Fahrzeugen ob Verbrenner, Hybrid oder Elektro-Fahrzeug. Bei der Übergabe der 100 millionsten AGM-Batterie war Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer heute in Zwickau mit dabei. Er sagt: „Es ist schon etwas Besonders, die 100 Millionen Stück. Das muss man erstmal schaffen.“

Qualität und Innovation im Vordergrund

Gemeinsam mit Dr. Werner Benade, President EMEA, Werkleiter Kai Mille und Oberbürgermeisterin Constance Arndt hat Kretschmer die Jubiläums-Batterie signiert. Das Unternehmen und deren Entwicklung sei ein gutes Beispiel, so Kretschmer, wenn man den Menschen in Südwestsachsen Mut machen will in der Form, wie es weiter gehen soll.

Der Freistaat habe ab 1990 bewusst nicht versucht, über den Preis zu konkurrieren, sondern über Qualität und Innovation. „Aufbauend auf die Tradition, die wir hatten, dem Automobil- und Maschinenbau in die Wissenschaft hinein“, so Kretschmer. Die Westsächsische Hochschule Zwickau sei ein Leuchtturm der Wissenschaft in diesem Bereich. Bei der Erarbeitung des Masterplans für Südwestsachsen sei es wichtig, auch wenn man der Region eine neue wirtschaftliche Perspektive gibt, die Wurzeln nicht zu vergessen.

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