Erdbeeren: Guter Auftakt in Callenberg und Pflanzbeginn für neues Feld

Erdbeeren können derzeit vielerorts gepflückt werden, auch in Callenberg. Der Betreiber bereitet auch ein ganz neues Feld fürs nächste Jahr vor.

Callenberg, Oberlungwitz

Auf den Erdbeerfeldern der Region herrscht nun wieder Hochbetrieb. Die Ernte hat begonnen und wird voraussichtlich bis Anfang Juli dauern. Gepflückt werden kann auch wieder in Callenberg am Kreisverkehr an der B180, wo die Waldenburger Agrar GmbH eins ihrer Erdbeerfelder hat. „Hier wachsen acht verschiedene Sorten“, sagt Stephan Stiegler, der zusammen mit seinen Söhnen Hendrik und Georg für den Landwirtschaftsbetrieb verantwortlich ist.

Erdbeeranbau bedeutet viel Aufwand

An den Erdbeerpflanzen von Stieglers hingen viele der leckeren roten Beeren. Doch dafür muss einiges getan werden. Die Pflanzen werden mit Tropfschläuchen gezielt bewässert. Außerdem mussten die Landwirte im Frühjahr mehrmals aufs Feld, um die Pflanzen bei drohendem Spätfrost abzudecken.

Doch der Einsatz hat sich gelohnt, denn die Körbe der vielen Pflücker füllten sich schnell. Wer selbst erntet, zahlt in Callenberg 5 Euro pro Kilo. Gepflückte Erdbeeren gibt es für 8 Euro. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr und samstags von 7.30 bis 16 Uhr.

Ein neues Feld öffnet 2027 zum ersten Mal

Nicht nur am Standort in Callenberg sind dieses Jahr schon neue Pflanzen in die Erde gekommen. Der Anbau erfolgt in ständigem Kreislauf, bei dem jedes Jahr neu gepflanzt wird, aber auch andere Bereiche wegfallen, wenn der Ertrag nachlässt.

Ganz neu angelegt wird ein Feld zwischen Oberlungwitz und Mittelbach an der Bundesstraße 173. Dort wurde kürzlich auch schon gepflanzt.

Ersatz für Limbach-Oberfrohna

Der neue Standort ersetzt künftig das Erdbeerfeld der Waldenburger Agrar GmbH in Limbach-Oberfrohna. Dort kann dieses Jahr zum letzten Mal gepflückt werden, dann wird die Fläche nicht mehr landwirtschaftlich genutzt.

Der neue Standort in Oberlungwitz soll in den nächsten Jahren vergrößert werden. Ein Parkplatz für die Pflücker wird ebenfalls angelegt. Bedarf ist laut Stephan Stiegler in der Region auch für weitere Felder da. Doch das ist für das Familienunternehmen personell nicht machbar.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich