Es ist bitter – die Bundesliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau haben am Abend eine knappe 30:31 (15:20)-Niederlage gegen den Buxtehuder SV hinnehmen müssen und das vor heimischer Kulisse mit 1.153 in der Sparkassen Arena in Zwickau.
,,Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren.“
„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Da war unsere Abwehr nicht gut – 15 Tore werfen ist ok, aber 20 Gegentore bekommen, ist einfach zu viel“, sagt Co-Trainerin Rita Lakatos: „Das haben wir in der zweiten Halbzeit viel besser gelöst.“ Mit der verletzten Barbara Györi habe man eine starke Stabilität im Tor verloren. Lilly Janßen, die für Györi unter Vertrag genommen wurde, ist ebenfalls verletzt. Torhüterin Thara Sieg habe alles gegeben, aber man habe an der Stelle die stabile Basis etwas vermisst, so Lakatos. Das Spiel müsse man analysieren. Mental sei es gerade schwierig fürs Team: „Denn wir haben jetzt vier Spiele sehr knapp verloren.“
Die Niederlagen schmerzen
Die Niederlagen schmerzen, sagt auch BSV-Coach Norman Rentsch: „Wir waren so dicht davor, zu punkten und haben mit den Möglichkeiten, die wir haben, alles gegeben. Die Mädels haben sich trotz schwerer Blessuren aufgeopfert. Dafür meinen Respekt.“ Dennoch müsse man sich hinterfragen, woran es liegt, so Rentsch: „Erst der Thüringer HC, dann Dortmund, Halle und jetzt Buxtehude und immer mit einem Tor verloren.“ Der Coach weiß: „In den entscheidenden Momenten vorm Tor und auch in der Abwehr, wo man die Konzentration aufrecht halten muss, nehmen wir uns selbst die Punkte. Das finde ich schade.“
Spielerinnen schauen nach vorn
Die Zwickauerinnen schauen dennoch nach vorn und fokussieren auf die nächsten Aufgaben. „Wir müssen uns individuell handballerisch weiter entwickeln“, so Rentsch. Gegen Buxtehude war Romé Steverink mit 7 Toren beste Torschützin auf Zwickauer Seite. Die Rechtsaußen-Spielerin sagt zum Spiel: „Ich glaube, dass wir stellenweise nicht so fokussiert waren und einfache Tore bekommen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gekämpft.“ Doch leider hat man sich am Ende nicht belohnen können. „Wir müssen weiter an uns arbeiten und in den jetzt noch anstehenden Spielen zeigen, was wir können“, so Steverink.
Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.




